Michael Hollister

Michael Hollister

Steve Witkoff: Der Dealmaker

Steve Witkoff ist kein Karrierediplomat – und genau das macht ihn zur Schlüsselfigur der amerikanischen Außenpolitik unter Donald Trump. Vom Immobilienentwickler aus der Bronx zum Sondergesandten für die schwierigsten Verhandlungen der Welt: Gaza, Moskau, Teheran, Genf. Dieser Text analysiert, wie persönliche Loyalität, transaktionales Denken und unternehmerische Risikobereitschaft ein neues Modell der Diplomatie formen – mit Chancen, Risiken und offenen Fragen für die globale Ordnung.

Genf 2026: Der Deal ohne Europa

Vier Verhandlungsrunden über den größten Krieg auf europäischem Boden seit 1945 – und kein einziger EU-Vertreter saß am Tisch. Während Washington, Moskau und Kyiw in Genf über Frontlinien, Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau der Ukraine verhandeln, zahlt Europa die Rechnung, liefert die Waffen – und wartet draußen. Was in europäischen Redaktionen kaum stattfindet: Russland hat in diesen Gesprächen mehr konzediert als je seit Kriegsbeginn. Der Rahmen für Europas Sicherheitsarchitektur der nächsten Jahrzehnte wird gerade gesetzt. Europa hat ihn nicht mitgeschrieben.

Iran/USA: Das Kalkül des Angriffs

Zwölf F-22 Raptors landen ohne Pressemitteilung auf einer israelischen Luftwaffenbasis. Fünfzehn Tankflugzeuge parken auf dem Ben-Gurion-Flughafen. Zwei Trägerkampfgruppen nähern sich dem Persischen Golf – die erste Doppelträger-Konstellation in der Region seit dem Irak-Krieg 2003. Gleichzeitig sitzen Unterhändler in Genf und sprechen von „konstruktiven Gesprächen". Das ist kein Widerspruch. Das ist Methode. Eine Analyse der Angriffsarchitektur, die gerade vor dem Iran aufgebaut wird – und warum Teheran den Forderungen Washingtons strukturell nicht nachkommen kann, ohne sich selbst zu zerstören.

NGOs: Die 30 Namen, die Brüssel verschweigt

Die 30 Namen, die Brüssel nicht nennen wollte:
Ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs zeigt massive strukturelle Schwächen bei der EU-NGO-Finanzierung. Doch wer die größten Empfänger sind, blieb offiziell geschwärzt. Eine Auswertung der EU-Datenbanken legt offen, wie Milliarden an Organisationen flossen, die teilweise staatlich finanziert, mehrfach gefördert oder politisch eingebunden sind – und warum das gesamte System der NGO-Definition auf dem Prüfstand steht.
Ein Blick hinter die Kulissen europäischer Förderstrukturen, basierend auf Primärquellen, Finanzdaten und offiziellen Prüfberichten.

BOARD OF PEACE – Teil 3

Teil 3 analysiert die Konsequenzen einer neuen geopolitischen Praxis: Zerstörung, Wiederaufbau und Profit als strukturelles Geschäftsmodell. Von Irak über Afghanistan bis Gaza entsteht ein Muster, in dem militärische Intervention, wirtschaftliche Kontrolle und politische Narrative ineinandergreifen. Der Artikel untersucht, wie aus „Stabilisierung“ ein global exportierbares Machtinstrument wird – und warum die Reaktionen Europas kaum über Worte hinausgehen.

IRAN – BLICK NACH OSTEN – Teil 5

Blick nach Osten – Irans strategischer Balanceakt zwischen BRICS, SCO und geopolitischer Realität.
Während Teheran seine Isolation durch neue Allianzen mit China, Russland und eurasischen Organisationen zu durchbrechen versucht, zeigt sich hinter der multipolaren Rhetorik ein komplexes Geflecht aus Abhängigkeiten, Rivalitäten und begrenzten wirtschaftlichen Erfolgen. Eine tiefgehende Analyse darüber, wie Irans „Look East“-Doktrin funktioniert – und warum sie gleichzeitig Erfolgssymbol und strategischer Notbehelf bleibt.

Das EU-Zensur-System – Teil 8

Das ist keine Zensur mehr. Das ist Kontrolle der Realität.
Die EU-Kommission hat öffentlich eingeräumt, dass sie die Empfehlungsalgorithmen sozialer Netzwerke kontrolliert – jene Systeme, die bestimmen, was Menschen sehen, denken und glauben. In diesem finalen Teil der Serie wird sichtbar, wie unsichtbare Demotion, Safety Scores, User Verification und Algorithmus-Manipulation zu einem perfekten autoritären System verschmelzen: ohne Verbote, ohne Verhaftungen, ohne offene Gewalt. Nur durch Unsichtbarkeit. Das ist das Endgame der Informationskontrolle – und der letzte Moment, in dem Widerstand noch möglich ist.

Das EU-Zensur-System – Teil 7

Deutschland ist nicht Mitläufer des EU-Zensur-Systems – es ist dessen Motor.
Mit jährlich rund 1,5 Milliarden Euro Steuergeld finanziert die Bundesregierung ein dichtes Netzwerk aus Gesetzen, NGOs, Fact-Checkern und Plattform-Kooperationen. Dieser Artikel zeigt, wie das NetzDG zur Blaupause des Digital Services Act wurde, warum Organisationen wie Correctiv und die Amadeu Antonio Stiftung zentrale Schaltstellen der Meinungslenkung sind – und wie historische Schuld gezielt zur Legitimation moderner Zensur eingesetzt wird.

IRAN-Drohnen gegen Hegemonie-Teil 4

Iran hat aus militärischer Schwäche eine asymmetrische Stärke gebaut.
Während seine Luftwaffe veraltet bleibt, setzt Teheran auf Drohnen, Präzisionsraketen, Cyberoperationen und ein Netzwerk regionaler Stellvertreter, um Abschreckung ohne Luftüberlegenheit zu erreichen. Dieser Artikel analysiert, wie billige Kamikaze-Drohnen, Schwarmtaktiken und die „Mosaic Defense“-Doktrin die strategische Logik moderner Konflikte verändern — und warum selbst die USA erstmals seit Jahrzehnten ihre Luftdominanz infrage gestellt sehen.

Das EU-Zensur-System – Teil 6

EU-Zensur ist kein europäisches Projekt. Sie ist transatlantisch.
Dieser Artikel zeigt erstmals detailliert, wie US-Universitäten – allen voran Stanford – gemeinsam mit US-Regierungsbehörden, der EU-Kommission und Tech-Plattformen eine globale Zensur-Infrastruktur aufbauten. Über sogenannte „wissenschaftliche Empfehlungen“ wurden Wahlen, COVID-Debatten und politische Kritik gesteuert, ohne dass Regierungen offiziell zensieren mussten. Was hier dokumentiert wird, ist keine Theorie, sondern eine arbeitsteilig organisierte Umgehung von Grundrechten.