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Mali brennt, Russland blutet

Mali steht im Frühjahr 2026 nicht nur vor einer inneren Sicherheitskrise. Der koordinierte Angriff von Tuareg-Separatisten und JNIM, der Rückzug des russischen Africa Corps aus Kidal und der Druck auf Bamako zeigen eine neue Qualität des Krieges im Sahel. Was oberflächlich wie eine französische Revanche gegen Russlands Einfluss wirkt, entpuppt sich als komplexere Stellvertreterstruktur: ukrainische Drohnenkompetenz, algerische Rückzugsräume, französische Interessen und ein russisches Sicherheitsmodell, das sichtbar erodiert. Dieser Artikel zeigt, warum Mali zur afrikanischen Nebenfront des Russland-West-Konflikts geworden ist - und warum der Ausgang dieser Krise weit über Bamako hinausreicht.