Schlagwort globale Machtverschiebung

Sechzehn Kriege im Schatten der Schlagzeilen

Während Ukraine, Gaza und Iran die Schlagzeilen beherrschen, eskalieren im Schatten der öffentlichen Wahrnehmung mindestens sechzehn weitere Kriege und bewaffnete Konflikte. Vom Sudan über Myanmar und den Kongo bis nach Mexiko, Pakistan und zum Roten Meer zeigt dieses globale Lagebild, wie Rohstoffe, Handelswege, Staatszerfall und der Rückzug westlicher Ordnungsmacht eine neue Weltkarte der Gewalt entstehen lassen. Was wie eine Ansammlung regionaler Krisen erscheint, ist in Wahrheit das sichtbare Muster eines historischen Übergangs: von der unipolaren zur multipolaren Weltordnung.

Hollisters Geopolitik-Kompass * Mai 2026

Der Mai 2026 war der Monat, in dem Versorgung selbst zur Waffe wurde. Was in den Schlagzeilen wie getrennte Krisen wirkte - Hormuz, Ukraine, Europa, Sahel, Kuba, Südkaukasus -, folgt in der Tiefe einer gemeinsamen Logik: Energie, Rohstoffe, Seewege und militärische Macht werden wieder als zusammenhängendes Drucksystem eingesetzt. Der Hollisters Geopolitik-Kompass ordnet die Ereignisse nicht nach Lautstärke, sondern nach Wirkung: Wer gewinnt Spielraum, wer verliert ihn, und welche globalen Ketten reißen, wenn Versorgung, Sicherheit und Geopolitik ineinandergreifen.

IRAN – BLICK NACH OSTEN – Teil 5

Blick nach Osten – Irans strategischer Balanceakt zwischen BRICS, SCO und geopolitischer Realität.
Während Teheran seine Isolation durch neue Allianzen mit China, Russland und eurasischen Organisationen zu durchbrechen versucht, zeigt sich hinter der multipolaren Rhetorik ein komplexes Geflecht aus Abhängigkeiten, Rivalitäten und begrenzten wirtschaftlichen Erfolgen. Eine tiefgehende Analyse darüber, wie Irans „Look East“-Doktrin funktioniert – und warum sie gleichzeitig Erfolgssymbol und strategischer Notbehelf bleibt.

Vorkrieg im Pazifik

Thailand steht nicht am Rand der neuen Weltordnung – sondern in ihrem Epizentrum. Während sich die Großmächte im Pazifik neu positionieren, wird Südostasien zum strategischen Vorfeld eines möglichen Großkonflikts. Dieser Artikel zeigt, warum Infrastruktur, Handelsrouten und digitale Abhängigkeiten längst Teil der Kriegslogik sind – und weshalb Thailand Gefahr läuft, vom Vermittler zum Kipppunkt zu werden.