Friedrich Merz nach einem Jahr

13 Prozent Zustimmung in der Forsa-Umfrage vom 12. Mai 2026 – ein Wert, den Forsa-Chef Peter Matuschek als historisch einmalig bezeichnet. Friedrich Merz selbst beklagt sich öffentlich, kein Bundeskanzler vor ihm habe „so etwas ertragen müssen". Eine sachliche Probezeit-Bilanz nach zwölf Monaten Kanzlerschaft: Was hat Merz versprochen, bevor er das Amt antrat – und was ist davon umgesetzt? Schuldenbremse, Migration, Sozialstaat, Wirtschaftswende, Außenpolitik. Mit einem eigenen Kapitel zur Cui-bono-Frage zwischen Merz' BlackRock-Vergangenheit und seiner Ukraine-Politik. Belegt mit Primärquellen. Die Schlüsse zieht der Leser selbst.

von Michael Hollister
Exklusive Veröffentlichung nur bei Michael Hollister am 24.05.2026

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Die ausführliche Tiefen-Analyse mit den weiteren Wahlversprechen, dem Sozialstaat unter Druck, der Wirtschaftsbilanz und der BlackRock-Ukraine-Verbindung findet sich hier:
Zwölf Monate Friedrich Merz

Drei Brüche, eine Bilanz

Forsa-Chef Peter Matuschek hat im Trendbarometer vom 12. Mai 2026 einen Satz formuliert, den deutsche Demoskopen selten aussprechen. „Dass jemand unter 15 Prozent Zufriedenheit bekommt“, sagte er, habe er in seiner Laufbahn nie gesehen. Der Wert, den Friedrich Merz an diesem Tag aufgestellt hat, lautet 13 Prozent. 87 Prozent der Deutschen lehnen die Arbeit ihres Bundeskanzlers ab. Der bisherige Tiefpunkt seines Vorgängers Olaf Scholz lag im September 2024 bei 18 Prozent Zustimmung. Merz unterbietet das um fünf Punkte. Eine Erhebung des US-Instituts Morning Consult, die im April 2026 die Beliebtheit von Regierungschefs in 24 Demokratien verglich, hat ihn auf den letzten Platz gesetzt. Schlechter bewertet als Donald Trump, schlechter als Recep Tayyip Erdoğan.

Der Kanzler selbst hat darauf eine bemerkenswerte Antwort. „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“, klagte Merz Ende April 2026 im Spiegel. Es ist eine Beklagung, die etwas verlangt, was sie als selbstverständlich voraussetzt: Respekt. Meine Großmutter hatte zu dieser Sorte Erwartung zwei Sätze. Hör nicht, was sie sagen, schau, was sie tun. Und: Respekt ist nichts, was du bekommst. Respekt ist etwas, das man sich verdient.

Friedrich Merz wurde am 6. Mai 2025 zum Bundeskanzler gewählt. Heute, am 16. Mai 2026, ist die Probezeit um. Eine sachliche Bilanz steht aus. Hier sind die drei Brüche, die diese Bilanz tragen.

Bruch eins: Die Schuldenbremse, vor dem Eid

Es gibt eine Besonderheit in Merz‘ Kanzlerschaft, die alle Maßstäbe verschiebt. Der größte Bruch eines Wahlversprechens fand statt, bevor er Kanzler war. Im Wahlkampf hatte Merz die Schuldenbremse zur Identitätsfrage seiner Partei gemacht. „Wir haben kein Einnahmen-Problem, wir haben ein Ausgaben-Problem“ lautete der Leitsatz, mit dem die CDU bis kurz vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 in jede Talkshow zog.

Am 18. März 2025 stimmten 512 Abgeordnete des scheidenden, also bereits abgewählten Bundestages für ein Gesetz, das die Schuldenregel des Grundgesetzes umbaut. 206 Abgeordnete stimmten dagegen. Das Gesetz etablierte zwei Dinge gleichzeitig. Erstens ein Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur, dessen kreditfinanzierte Kosten von der Schuldenbremse ausgenommen sind. Zweitens eine Bereichsausnahme der Schuldenregel für Verteidigungsausgaben, die ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschreiten. Die Vorlage stammte aus den Sondierungsgesprächen zwischen Merz und der SPD. Es war eine Abstimmung, durchgeführt von einem Parlament, das die Wähler bereits in den Ruhestand geschickt hatten, um einer Verfassungsänderung zuzustimmen, die der neue Bundestag in dieser Zusammensetzung möglicherweise nicht hätte herbeiführen können.

Merz hat den Vorgang selbst öffentlich kommentiert. In einer ZDF-Dokumentation aus der CDU-Zentrale sagte er: „Ich persönlich bezahle das mit einem erheblichen Verlust auch an Glaubwürdigkeit.“ Es ist eine bemerkenswerte Aussage. Ein Mann, der das Amt des Bundeskanzlers noch nicht angetreten hat, räumt ein, dass er an Glaubwürdigkeit verliert, bevor er den Eid darauf abgelegt hat. Die NZZ nannte das Ergebnis im August 2025 eine „Schuldenorgie“. Es ist eine Beschreibung, der vor einem Jahr in der CDU niemand zugestimmt hätte. Heute widerspricht ihr in der eigenen Partei niemand mehr.

Bruch zwei: Die Migration

Es gibt im Wahlkampf 2024/25 kaum ein Thema, mit dem Merz so viele Wähler an die CDU/CSU band wie die Migrationspolitik. Sein Fünf-Punkte-Plan, im Herbst 2024 in jedes Interview eingebaut, forderte „faktische Einreiseverbote“ für Personen ohne gültige Papiere. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner formulierte das in einer öffentlichen Äußerung mit einer Klarheit, die sich später nicht mehr aus der Welt schaffen ließ. „An Tag 1 einer Bundesregierung eines Kanzler Merz“ würden „die Grenzen per Richtlinienkompetenz geschlossen“.

Schauen wir, was tatsächlich geschah. Zwischen Anfang Mai und Ende Juli 2025 wurden nach Recherchen der Neuen Zürcher Zeitung 474 Asylsuchende durch die Bundespolizei am Grenzübertritt gehindert. Im selben Zeitraum stellten rund 23.000 Menschen erstmals einen Asylantrag in Deutschland. Im März 2026 trat Merz vor die Kameras und kündigte an, bis 2029 sollten 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer in ihre Heimat zurückkehren. Zum Zeitpunkt dieser Ankündigung waren vier Syrer-Abschiebungen vollzogen. Vier. Selbst der eigene Außenminister Johann Wadephul ging im Anschluss öffentlich auf Distanz zur Zielmarke seines Kanzlers.

Wer auf Basis von Klöckners Versprechen vom Tag 1 die CDU/CSU gewählt hat, sieht die Lücke jeden Tag, wenn er die Zeitung aufschlägt. 474 Zurückweisungen gegen 23.000 Asylanträge. Vier Abschiebungen gegen 80 Prozent angekündigte Rückführung. Das ist nicht das Versprechen, das gegeben wurde. Es ist das Gegenteil davon.

Bruch drei: Die Wirtschaft

Es ist das Versprechen, mit dem Friedrich Merz die meisten Wähler an seine Partei band. Wirtschaft. Bei der CDU-Wahlkampferöffnung in Mannheim im Januar 2025 beschwor er den „Politikwechsel für ein Land mit Zukunft“, warnte vor dem dritten Rezessionsjahr in Folge, forderte „neue Freiräume“ für Unternehmen, schnellere Verfahren, mehr Wohlstand. Wirtschaftserfahrung war das zentrale Kompetenzargument der Union im Wahlkampf. Ein Aufsichtsratschef von BlackRock Deutschland im Kanzleramt, ein gestandener Finanzpolitiker als Finanzminister – das war das Bild, mit dem die CDU die Mitte holte. Wer Olaf Scholz für wirtschaftsuntauglich hielt, hatte mit Merz die Antwort. So die Erwartung. Schauen wir, was eingetroffen ist.

Im zweiten Quartal 2025 – dem ersten vollen Quartal seiner Kanzlerschaft – schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,1 Prozent. Der Internationale Währungsfonds prognostiziert für 2025 ein Wachstum von 0,1 Prozent, die OECD von 0,4 Prozent. Deutschland ist damit Schlusslicht im Euroraum. Für 2026 erwartet der IWF 0,9 Prozent – weiterhin am unteren Ende der Eurozone, weiterhin schlechter als Italien, Spanien, Frankreich. Die Unternehmensinsolvenzen sind 2024 um 22,2 Prozent gestiegen, der Trend setzt sich 2025 und 2026 fort. Steuerentlastungen für Verbraucher beim Strompreis oder beim Solidaritätszuschlag – im konservativen Wahlkampf-Kosmos durchaus eine Erwartungshaltung – sind nicht erfolgt.

Dafür sind die Sozialabgaben erhöht worden. Der durchschnittliche GKV-Zusatzbeitrag stieg von 2,5 Prozent im Jahr 2025 auf 2,9 Prozent im Jahr 2026. Die Beitragsbemessungsgrenzen wurden für 2026 spürbar angehoben. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln beziffert die Abgabenquote – Steuern plus Sozialbeiträge im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt – für 2025 auf 41,5 Prozent. Es ist ein historischer Höchstwert. Der Kanzler, der versprach, die arbeitende Mitte zu entlasten, hat sie netto stärker belastet als jeder seiner Vorgänger.

Was sind die Folgen? In der DGB-Rede vom 12. Mai 2026 kündigte Merz an, die beitragsfreie Familienmitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung zu „modifizieren“ – ein Wort, hinter dem ein Mindestbeitrag von rund 225 Euro pro Monat für nicht erwerbstätige Ehepartner steht. Zur Rentenreform sagte Merz im selben Auftritt: „Das ist nicht Bösartigkeit von mir oder der Bundesregierung – das ist Demografie und Mathematik.“ Das Publikum reagierte mit Buhrufen und Gelächter. Auf dem Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Vor Delegierten, die ihre Mitglieder vertreten. Es war der erste CDU-Kanzler seit acht Jahren auf dieser Bühne, und es wurde ein Auftritt, den DGB-Funktionäre seither als „lehrreich“ beschreiben – im Sinn dessen, was man künftig nicht mehr tun werde.

Bei der Bundestagsdebatte zur Ein-Jahres-Bilanz am 6. Mai 2026 brachte der Grünen-Abgeordnete Julian Joswig die wirtschaftliche Lage auf eine Pointe, die seither in mehreren Kommentaren zitiert wurde. „Das Einzige, was nach einem Jahr Bundeskanzler Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zuverlässig gewachsen ist, ist die Enttäuschung.“ Die Diagnose stammt aus der Opposition. Sie wäre weniger schmerzhaft, wenn sie aus der Opposition kommend nicht so präzise wäre.

Wer Friedrich Merz wählte, weil er den Mann mit der Wirtschaftserfahrung wollte, hat ein Wachstum von 0,9 Prozent, einen Sozialabgabenrekord, einen Sondervermögensschuldenstand von 500 Milliarden Euro, fortgesetzte Insolvenzwellen und die Aussicht auf eine Krankenversicherungsabgabe für die eigene Ehefrau bekommen. Der ehemalige BlackRock-Aufsichtsratsvorsitzende verwaltet das wirtschaftliche Schlusslicht der Eurozone.

Bruch vier: Die Außenpolitik

Vielleicht nirgends ist die Diskrepanz zwischen Anspruch und Ergebnis so dicht dokumentiert wie in der Außenpolitik. Es sind drei Weltregionen, und drei Affronts. Sie folgen einer Logik, die jeder Wirtschaftsanwalt kennt. Wer öffentlich gegen einen Verhandlungspartner austeilt, sollte sich darauf einstellen, dass dieser Verhandlungspartner sich erinnert.

Vereinigte Staaten. Im US-Wahlkampf 2024 positionierte sich Merz, einem Bundestagsabgeordneten zufolge in der Aktuellen Stunde des Bundestages am 4. Juni 2025, gegen Donald Trump. Der heutige Außenminister Wadephul und CSU-Chef Söder sprachen sich „explizit“ für dessen Gegenkandidatin Kamala Harris aus. Merz selbst soll Trump „als Gefahr für die Demokratie“ bezeichnet haben. Im April 2026, bei einer Schulveranstaltung in seinem Wahlkreis Marsberg, sagte derselbe Mann als Bundeskanzler über die Vereinigten Staaten: „Die Amerikaner haben offensichtlich keine Strategie.“ Trumps Reaktion folgte auf Truth Social. Merz sei „völlig wirkungslos“, mache einen „schrecklichen Job“, Deutschland sei ein „kaputtes Land“ insbesondere in Migration und Energie. Der US-Präsident kündigte den Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland an.

Iran. Am 17. Juni 2025, am Rande des G7-Gipfels in Kanada, gab Merz dem ZDFheute live ein Interview zum damaligen Iran-Krieg. Zum Vorgehen Israels sagte er wörtlich: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht für uns alle.“ Acht Monate später, am 5. Februar 2026, schrieb der iranische Außenminister Abbas Araghtschi einen Beitrag auf der Plattform X. Merz attestiere er „politische Naivität“ und einen „widerwärtigen Charakter“. Araghtschi schrieb explizit: „Als Israel im Juni 2025 mehr als 1.000 Iraner tötete, zeigte er sich überschwänglich.“ Damit verknüpfte der iranische Chefdiplomat die Beleidigung direkt mit Merz‘ Drecksarbeit-Aussage. Araghtschi nannte Deutschland einen „Motor des Rückschritts“ und äußerte die Hoffnung, „dass Deutschland wieder eine reifere und ehrenhaftere politische Führung bekommt“. Es ist eine in der deutschen Diplomatiegeschichte beispiellose Attacke eines ausländischen Außenministers gegen einen amtierenden Bundeskanzler.

China. Anfang Oktober 2025 war eine zweitägige Reise von Außenminister Wadephul nach Peking geplant. Das Auswärtige Amt verkündete am Freitag vor dem geplanten Reiseantritt am Sonntag, die Reise werde verschoben. Begründung: Peking habe „außer einem Treffen des Ministers mit seinem Kollegen Wang Yi keine hinreichenden weiteren Termine bestätigt“. Die taz nannte den Vorgang ein „außenpolitisches Desaster“. ZDF sprach von einem „diplomatischen Eklat“. Der nachgeholte Besuch im Dezember 2025 war kaum besser. Wadephul kam, traf Wang Yi, traf den Handelsminister, traf den Vizepräsidenten Han Zheng. Die anschließende Pressekonferenz dauerte unter zwanzig Minuten. Wadephul nahm, wie das chinesische Staatsmedium Global Times selbst beobachtete, keine Frage von chinesischen Medien an. Es ist nicht vorstellbar, dass ein Außenminister unter Helmut Schmidt, Helmut Kohl oder Angela Merkel in Peking so behandelt worden wäre.

Drei Weltregionen, drei Affronts. Wenn Trump, Araghtschi und die chinesische Führung in derselben Phase einer Kanzlerschaft auf demselben Niveau auf den deutschen Regierungschef reagieren, dann ist das in der Außenpolitik die Sprache, in der Großmächte einander mitteilen: Mit dem ist wenig anzufangen.

Die Bilanz

Friedrich Merz hat in einem Jahr eine Bilanz vorgelegt, die selbst im deutschen Arbeitszeugnis-Vokabular schwer einzuordnen ist. Die Schuldenbremse, die er zur Identitätsfrage erklärte, hat er vor Amtsantritt durch ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro relativiert. Die Grenzschließung am Tag 1, die seine Partei versprach, hat er auf 474 Zurückweisungen in drei Monaten reduziert, während im selben Zeitraum 23.000 Erstanträge eingingen. Die Wirtschaftswende, die das zentrale Kompetenzversprechen war, ist ein BIP-Wachstum von 0,9 Prozent für 2026 – Schlusslicht im Euroraum, bei gleichzeitig historisch höchster Abgabenquote. Die transatlantische Brücke, die er zwanzig Jahre lang pflegte, ist eine Abzugsdrohung von 5.000 US-Soldaten. Der iranische Außenminister attestiert ihm öffentlich „widerwärtigen Charakter“. Die chinesische Führung behandelt seinen Außenminister wie einen Bittsteller.

Die Zahlen, mit denen das deutsche Volk diese Bilanz quittiert, sind in dieser Konzentration noch nicht dagewesen. Forsa, 12. Mai 2026: 13 Prozent Zufriedenheit. Morning Consult, April 2026: 76 Prozent Ablehnung. Ipsos, Januar 2026: 17 Prozent halten die politische Arbeit des Bundeskanzlers für glaubwürdig, 64 Prozent für unglaubwürdig. YouGov, April 2026: die AfD liegt mit 27 Prozent erstmals klar vor der CDU/CSU mit 23 Prozent. INSA, Anfang Mai 2026: knapp 50 Prozent der Befragten wünschen ein vorzeitiges Ende der Koalition.

Friedrich Merz hat sich Ende April 2026 öffentlich beklagt. „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“ Die Antwort darauf liefert die Großmutter aus dem Sauerland. Respekt ist nichts, was man bekommt. Respekt ist etwas, das man sich verdient. Wenn 87 Prozent eines Volkes der Arbeit ihres Regierungschefs die Zustimmung verweigern und 64 Prozent ihm die Glaubwürdigkeit absprechen, dann ist das keine Stimmungsmache. Dann ist das ein Befund.

Hör nicht, was er sagt. Schau, was er tut.

Die ausführliche Analyse mit den weiteren Wahlversprechen, dem Sozialstaat unter Druck, der Wirtschaftsbilanz und der BlackRock-Ukraine-Verbindung findet sich hier:

Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.

Quellen

Deutscher Bundestag – Mehrheit für Reform der Schuldenbremse (13.03.2025) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw12-de-sondersitzung-1056916

ZDF Inside CDU – Merz zum Glaubwürdigkeitsverlust https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/inside-cdu-merz-wahlergebnis-wahlversprechen-100.html

NZZ – 100 Tage Merz: Diese Versprechen hat der Kanzler gebrochen https://www.nzz.ch/visuals/100-tage-merz-diese-versprechen-hat-er-gebrochen-die-bilanz-ld.1895991

Deutscher Bundestag – Beziehungen zu USA vor Merz-Reise umstritten (04.06.2025) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw23-de-aktuelle-stunde-usa-1083876

Apollo News – Trump attackiert Merz: „Kein Wunder, dass es Deutschland so schlecht geht!“ https://apollo-news.net/trump-attackiert-merz-kein-wunder-dass-es-deutschland-so-schlecht-geht/

ZDFheute – Merz: Israel macht in Iran „Drecksarbeit für uns alle“ (17.06.2025) https://www.zdfheute.de/politik/g7-gipfel-merz-100.html

Tagesspiegel – „Widerwärtiger Charakter“: Irans Außenminister attackiert Kanzler Merz https://www.tagesspiegel.de/internationales/widerwartiger-charakter-irans-aussenminister-attackiert-kanzler-merz-und-hofft-auf-regierungswechsel-15221129.html

t-online – Absage von Wadephuls China-Reise: Der Streit spitzt sich weiter zu https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/aussenpolitik/id_100973014/absage-von-wadephuls-china-reise-es-herrscht-alarmstufe-rot.html

ZDFheute – Wadephul reist doch nicht nach China („diplomatischer Eklat“) https://www.zdfheute.de/politik/wadephul-china-reise-absage-100.html

20 Minuten – Friedrich Merz: Nur 13 Prozent Zustimmung in Forsa-Umfrage (12.05.2026) https://www.20min.ch/story/deutschland-sowas-noch-nie-gesehen-umfrage-ohrfeige-fuer-friedrich-merz-103561649

20 Minuten – Merz auf Tiefstwert: 87 % der Deutschen unzufrieden mit der Bundesregierung https://www.20min.ch/story/umfrage-ohrfeige-das-macht-kanzler-merz-falsch-103561716

CDU – Wahlkampfauftakt: Politikwechsel für ein Land mit Zukunft https://www.cdu.de/aktuelles/funktionierender-staat/wahlkampfauftakt-politikwechsel-fuer-ein-land-mit-zukunft/

Steuerzahler-Schleswig-Holstein – Statistik Steuern Deutschland (IW Köln 41,5 % Abgabenquote) https://steuerzahler-schleswig-holstein.de/statistik-steuern-deutschland-zahlen-fakten-2025-2026/

surplus magazin – Pfiffe und Buhrufe für Merz beim DGB-Bundeskongress https://www.surplusmagazin.de/pfiffe-buhrufe-merz-rede-dgb-bundeskongress/

Deutscher Bundestag – Fraktionen ziehen Bilanz des ersten Regierungsjahres (06.05.2026; Joswig-Zitat) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw19-de-aktuelle-stunde-bundesregierung-1174104

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