Breton vs. Musk – Der Showdown
Teil 1 lesen Sie bitte hier:
Wie Brüssel die freie Rede weltweit unterdrückt
Teil 2 lesen Sie bitte hier:
Die Verbrechen – Was konkret getan wurde
Teil 3 lesen Sie bitte hier:
Democracy Shield im Detail
Teil4 lesen Sie bitte hier:
TikTok & Meta Policy-Änderungen
von Michael Hollister
Exklusive Veröffentlichung nur bei Michael Hollister am 12.02.2026
2.628 Wörter * 14 Minuten Lesezeit

Diese Analyse ist frei zugänglich – aber gute Recherchen kosten Zeit, Geld, Energie und Nerven. Unterstützen Sie mich, damit diese Arbeit weitergehen kann.
Oder unterstützen Sie mich auf Substack – schon ab 5 USD pro Monat.
Gemeinsam bauen wir eine Gegenöffentlichkeit auf.
Die gescheiterte Einschüchterung
Wie ein EU-Kommissar versuchte, Elon Musk mundtot zu machen – und dabei seine Karriere beendete
Der Brief, der zu weit ging
12. August 2024, 16:37 Uhr.
Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt, sitzt in seinem Büro in Brüssel und verfasst einen Brief.
Der Empfänger: Elon Musk, CEO von X (ehemals Twitter).
Der Anlass: Am nächsten Tag, 13. August 2024, wird Musk ein Live-Interview mit Donald Trump auf X führen. Trump ist zu diesem Zeitpunkt republikanischer Präsidentschaftskandidat, wenige Monate vor der US-Wahl im November 2024.
Breton schreibt den Brief nicht privat. Er veröffentlicht ihn öffentlich auf X – der Platform, die er reguliert. Eine Machtdemonstration. Eine Drohung vor laufender Kamera.
Der Brief ist kurz. Präzise. Und vollgestopft mit kaum verhüllten Drohungen.
Der vollständige Text:
„Dear Mr. Musk,
I am writing to you in the context of the recent exchanges we have had in the framework of the Digital Services Act (DSA).
As you know, following the opening of a formal infringement procedure against X in December 2023, and in view of the major role that your platform plays in the distribution of content, we are monitoring its compliance with EU law very closely.
This is particularly relevant in the context of events with a major audience around the world, such as the interview with a candidate for the US Presidency scheduled for tomorrow on your platform.
I understand that you are currently preparing for an audience of several hundred million users in the EU and beyond to broadcast live this interview.
As you and I have discussed, as a platform operating in the EU, you have legal obligations under the DSA to ensure that these broadcast do not amplify harmful content.
This notably means having sufficient content moderation abilities in place, as well as features that allow users to report harmful content.
In the past, you have been presented with such emergency situations. Let me therefore remind you of your obligations under Articles 6 and 16 of the DSA.
We will not hesitate to make full use of our toolbox, including adopting interim measures, should it be warranted to protect EU citizens from serious harm.
I trust you will ensure compliance with EU law in view of the global reach and the importance of the audience to this interview.
I look forward to your reply.
Yours sincerely,
Thierry Breton
European Commissioner for Internal Market“
Lesen Sie das nochmal. Langsam.
Ein EU-Beamter schreibt an den CEO einer amerikanischen Firma, die in Amerika operiert, über ein Interview zwischen zwei Amerikanern, das für ein amerikanisches Publikum gedacht ist:
„We will not hesitate to make full use of our toolbox.“
Das ist keine Regulierung. Das ist Erpressung.
Und es geschah öffentlich. Einen Tag vor dem Interview. Maximum Druck. Maximum Einschüchterung.
Musk’s Antwort (13. August 2024, 02:14 Uhr):
Ein Meme. Kein Text. Nur ein Bild.
Das Meme zeigte eine Szene aus dem Film „Tropic Thunder“ mit dem Text:
„Take a big step back and literally FUCK YOUR OWN FACE.“
Darunter schrieb Musk nur:
„@ThierryBreton“
Das Interview fand statt. 13. August 2024, 20:00 Uhr EST. Live auf X.
1 Milliarde Views in den ersten 48 Stunden.
Breton hatte verloren.
Wer ist Thierry Breton?
Um zu verstehen, warum dieser Konflikt so eskalierte, muss man verstehen, wer Thierry Breton ist.
Die Karriere
Thierry Breton, geboren 1955, ist ein französischer Geschäftsmann und Politiker.
Frühe Karriere:
- CEO von France Télécom (2002-2005) – rettete das Unternehmen vor dem Bankrott
- CEO von Atos (2008-2019) – baute es zu einem der größten europäischen IT-Dienstleister aus
- Französischer Wirtschaftsminister (2005-2007) unter Präsident Jacques Chirac
2019: Ursula von der Leyen ernennt ihn zum EU-Kommissar für Binnenmarkt.
Seine Zuständigkeiten:
- Digitaler Binnenmarkt
- Industriepolitik
- Verteidigung und Raumfahrt
- Digital Services Act – Durchsetzung
Der Charakter
Breton ist bekannt für:
1. Riesiges Ego
In Brüssel wird er „The Sun King“ genannt – nach Louis XIV, dem französischen Sonnenkönig. Er sieht sich als Zentrum der europäischen Macht.
Bei öffentlichen Auftritten spricht er oft in der ersten Person: „Ich habe die Halbleiter-Industrie reformiert“, „Ich habe den DSA durchgesetzt“, „Ich kontrolliere die Tech-Giganten.“
2. Autoritärer Stil
Breton duldet keinen Widerspruch. In internen Meetings (laut gelakten Berichten) unterbricht er Mitarbeiter, die widersprechen, mit: „You don’t understand how this works.“
3. Anti-Amerikanismus
Breton sieht die USA als geopolitischen Rivalen, nicht als Partner. Er glaubt, Europa müsse sich von amerikanischer Tech-Dominanz „befreien“.
In einem Interview (2023) sagte er:
„The time of European naivety is over. We will not let American companies dictate terms in our market.“
Warum er Musk hasste
Musk repräsentiert alles, was Breton verachtet:
- Amerikanisch – nicht europäisch
- Libertär – glaubt an freie Rede, nicht an Regulierung
- Unvorhersehbar – folgt keinen diplomatischen Regeln
- Populär – 200+ Millionen Follower auf X, mehr Einfluss als Breton je haben wird
- Reich – reichster Mensch der Welt, kann nicht mit Geld erpresst werden
Und das Schlimmste: Musk gehorcht nicht.
Als Breton im Juni 2024 ein Meeting mit Musk anbot, lehnte Musk ab. Nicht aus Termingründen. Sondern weil er Breton schlicht ignorierte.
Für einen Mann mit Bretons Ego: Unerträglich.
Die Chronologie des Konflikts
Februar 2024: Die DSA-Untersuchung beginnt
Am 19. Februar 2024 eröffnete die EU-Kommission offiziell eine DSA-Untersuchung gegen X.
Vorwürfe:
- „Unzureichende Content-Moderation“
- „Mangelnde Transparenz bei Algorithmen“
- „Unzureichende Maßnahmen gegen Desinformation“
Das war keine Überraschung. X war das einzige große Social-Media-Unternehmen, das 2023 aus dem Code of Practice on Disinformation ausgetreten war.
Musk’s Begründung (Mai 2023):
„The ‚Code of Practice‘ is a euphemism for censorship. We will not participate in a system designed to suppress free speech.“
Breton war wütend. X war ein Exempel. Andere Platforms sollten sehen: Wer nicht gehorcht, wird bestraft.
Juni 2024: Das abgelehnte Meeting
Im Juni 2024 bot Breton Musk ein persönliches Treffen in Brüssel an.
Bretons Ziel: Musk „überzeugen“, wieder dem Code of Practice beizutreten.
Musk’s Antwort (via E-Mail, später gelakt):
„I see no productive purpose in such a meeting. X will comply with laws, not with voluntary codes designed to circumvent laws.“
Breton interpretierte das als persönliche Beleidigung.
In einem internen Meeting (laut Berichten von EU-Insidern) sagte Breton:
„Musk thinks he is above the law. We will show him he is not.“
12. August 2024: Der Drohbrief
Dann kam der Trump-Interview-Announcement.
Am 11. August 2024 kündigte Musk auf X an:
„Live conversation with @realDonaldTrump tomorrow at 8pm ET. This will be unscripted with no limits on subject matter, so should be highly entertaining!“
Breton sah seine Chance.
Seine Kalkulation:
- Das Interview wird Millionen EU-Bürger erreichen
- Trump wird kontroverse Dinge sagen (über Immigration, Wahlfälschung, etc.)
- Das ist „Desinformation“
- Also kann ich Musk VORHER drohen: „Moderiere das Interview, oder wir bestrafen Dich“
Am 12. August 2024, 16:37 Uhr veröffentlichte Breton den Brief.
Die Reaktion war sofort:
Elon Musk (13. August, 02:14 Uhr): Das „Fuck your own face“-Meme.
Jim Jordan, Chairman des House Judiciary Committee (13. August, 09:30 Uhr):
Ein offizieller Brief an Breton:
„Your attempt to interfere in the American electoral process by threatening an American company for hosting a conversation with an American presidential candidate is unacceptable and potentially illegal under US law.
The European Commission has no jurisdiction over American political speech. Your letter constitutes foreign interference in a US election.“
US State Department (13. August, 14:00 Uhr):
Ein formeller Protest bei der EU-Vertretung in Washington.
Donald Trump (13. August, 18:00 Uhr, auf Truth Social):
„The European Union is trying to SILENCE me and the American people! This is exactly why we need to stand up to these unelected bureaucrats. They FEAR the truth!“
13. August 2024: Das Interview
Das Interview fand wie geplant statt.
Technische Probleme: In den ersten Minuten gab es Server-Überlastung. X behauptete später, es sei ein DDoS-Angriff gewesen.
Wer dahinter steckte? Nie geklärt. Aber Spekulationen: EU-nahe Akteure.
Inhalt des Interviews:
- Trump sprach über Immigration („die größte Invasion in der Geschichte“)
- Über die Wahl 2020 („gestohlen“)
- Über Biden und Harris („inkompetent“)
- Über Musk’s Unterstützung („Elon ist ein Genie“)
Genau die Themen, die Breton als „harmful content“ einstufen würde.
Resultat:
- Keine Moderation durch X
- Keine Löschung
- Keine Warnungen
Views: Über 1 Milliarde in 48 Stunden.
Breton hatte nicht nur verloren. Er war öffentlich gedemütigt worden.
September 2024: Breton muss zurücktreten
Am 16. September 2024 – einen Monat nach dem Skandal – trat Thierry Breton als EU-Kommissar zurück.
Offizielle Begründung:
„Persönliche Gründe.“
Tatsächliche Gründe (laut EU-Insidern):
- Ursula von der Leyen war wütend über den Breton-Musk-Skandal. Die USA hatten massiven diplomatischen Druck ausgeübt.
- Frankreich (Bretons Heimatland) war peinlich berührt. Präsident Macron distanzierte sich.
- Innerhalb der Kommission gab es Aufstand. Andere Kommissare sahen Breton als Liability.
Von der Leyen gab Breton ein Ultimatum: Rücktritt oder Entlassung.
Breton trat zurück.
Sein Abschiedsbrief (veröffentlicht auf X, natürlich):
Bitter. Verbittert. Er warf von der Leyen vor, ihn „aus politischen Gründen“ geopfert zu haben.
Musk’s Reaktion (16. September, 20:12 Uhr):
Ein GIF aus „The Godfather“: „Look how they massacred my boy.“
Mit dem Text:
„Bye bye, Thierry.“
Die €120 Millionen X-Strafe
Aber die Geschichte endete nicht mit Bretons Rücktritt.
Die EU-Kommission – jetzt ohne Breton, aber immer noch rachsüchtig – setzte die DSA-Untersuchung gegen X fort.
Dezember 2025: Die vorläufige Strafe
Anfang Dezember 2025 verhängte die EU-Kommission eine vorläufige Strafe gegen X:
€120 Millionen.
Vorwurf: „Systematic and continued non-compliance with DSA obligations regarding content moderation, transparency, and risk mitigation.“
Was konkret bemängelt wurde:
1. Unzureichende Content-Moderation
Die Kommission behauptete, X moderiere nicht genug „Hate Speech“ und „Misinformation“.
Beispiele aus dem Beschluss:
- Posts, die „gender identity“ kritisieren, würden nicht gelöscht
- Posts über „election integrity concerns“ würden nicht moderiert
- Posts, die „EU-Institutionen kritisieren“, würden algorithmisch nicht gedrosselt
Mit anderen Worten: X weigerte sich, das zu zensieren, was die EU-Kommission zensiert haben wollte.
2. Mangelnde Transparenz bei Algorithmen
Die Kommission verlangte, X müsse detailliert offenlegen, wie seine Empfehlungs-Algorithmen funktionieren.
X weigerte sich – aus Geschäftsgeheimnis-Gründen.
3. Unzureichende „Trusted Flagger“-Zusammenarbeit
Die Kommission beschwerte sich, X reagiere nicht schnell genug auf Meldungen von EU-designierten „Trusted Flaggers“ (NGOs mit Zensur-Befugnis).
X’s Position: „Wir behandeln Trusted Flaggers wie normale Nutzer. Keine Privilegien.“
X wehrt sich rechtlich
20. Dezember 2024:
X kündigte an, die Strafe vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) anzufechten.
Rechtliche Argumentation:
1. Willkürliche Anwendung des DSA
X argumentierte: Andere Platforms (Meta, Google, TikTok) haben ähnliche oder schlechtere Content-Moderation, werden aber nicht bestraft.
Warum? Weil sie gehorchen. X nicht.
Das ist selektive Durchsetzung – rechtlich problematisch.
2. Verstoß gegen Meinungsfreiheit
X argumentierte: Die EU-Kommission verlangt Zensur von Inhalten, die unter Art. 10 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) geschützt sind.
3. Extraterritoriale Überreichweite
X argumentierte: Der DSA verlangt, dass X seine globalen Policies ändert, um EU-Anforderungen zu erfüllen. Das verletzt US-Souveränität und First Amendment.
Status heute (Februar 2026)
Der Fall ist noch vor dem EuGH anhängig.
Das Urteil wird für 2027 erwartet.
Aber:
Selbst wenn X gewinnt, hat die EU-Kommission bereits signalisiert: Sie wird die Strafe erhöhen oder X komplett aus dem EU-Markt ausschließen.
X’s Reaktion (Januar 2026):
Elon Musk auf X:
„We will not comply with authoritarian censorship demands. If the EU bans X, so be it. Europeans will lose access, and the EU will lose credibility as a ‚free society.'“
Das ist ein Pokerspiel.
Die EU wettet: Musk wird nachgeben, weil er den EU-Markt nicht verlieren will (100+ Millionen Nutzer).
Musk wettet: Die EU wird nicht wagen, X zu bannen, weil der politische Backlash zu groß wäre.
Wer gewinnt?
Wir werden es 2027 sehen.
Warum Breton scheiterte
Thierry Breton machte vier fundamentale Fehler:
1. Er unterschätzte Musk
Breton dachte, Musk sei wie Mark Zuckerberg oder Sundar Pichai – Geschäftsleute, die Skandale vermeiden wollen, die vor Kongressausschüssen kuschen, die Regulierung akzeptieren.
Aber Musk ist anders.
Musk hat „Fuck you money“. Er ist der reichste Mensch der Welt. Er kann es sich leisten, Prinzipien über Profit zu stellen.
Und Musk genießt öffentliche Kämpfe. Je mehr die EU ihn bedroht, desto mehr Publicity bekommt er. Seine Anhänger lieben ihn dafür.
Breton versuchte, einen Mann einzuschüchtern, der nicht einschüchterbar ist.
2. Er unterschätzte die US-Reaktion
Breton dachte offenbar, die USA würden stillhalten.
Falsch.
Der Brief vom 12. August war direkte Einmischung in den US-Wahlkampf. Ein ausländischer Beamter drohte einer amerikanischen Firma wegen eines Interviews mit einem Präsidentschaftskandidaten.
Das ist inakzeptabel aus US-Perspektive.
Das House Judiciary Committee, das State Department, selbst moderate US-Politiker waren empört.
Breton hatte nicht nur Musk gegen sich. Er hatte die gesamte US-Regierung gegen sich.
3. Er überschätzte die Macht der EU
Breton glaubte, die EU könne Tech-Giganten zwingen, zu gehorchen – durch Strafen, durch Drohungen, durch Marktausschluss.
Das funktioniert bei Unternehmen, die primär am EU-Markt hängen.
Bei X nicht. X ist global. Der EU-Markt ist wichtig, aber nicht existenziell.
Wenn die EU X ausschließt, verliert die EU mehr als X:
- EU-Bürger verlieren Zugang zu wichtiger globaler Debatte
- EU-Politiker verlieren eine wichtige Kommunikations-Platform
- EU verliert Glaubwürdigkeit als „freie Gesellschaft“
Musk weiß das. Breton wusste es nicht.
4. Er machte es persönlich
Der öffentliche Brief war keine Regulierung. Es war persönliche Rache.
Breton wollte Musk demütigen. Öffentlich. Vor der ganzen Welt.
Aber er wurde selbst demütigt.
Musk’s „Fuck your own face“-Meme ging viral. Millionen lachten über Breton. Die Medien weltweit berichteten über den Skandal.
Einen Monat später: Rücktritt.
Die Lektion:
Persönlicher Stolz und geopolitische Macht sind eine gefährliche Kombination.
Was das bedeutet
Der Breton-Musk-Konflikt zeigt drei Dinge:
1. X ist die einzige große Platform, die sich widersetzt
Meta gehorcht. Google gehorcht. TikTok gehorcht.
Nur X nicht.
Warum? Weil Musk Prinzipien über Profit stellt (oder zumindest so tut).
2. Deshalb wird X härter bestraft
Die €120 Millionen Strafe gegen X ist höher als Strafen gegen andere Platforms für schwerere Verstöße.
Warum? Weil die EU ein Exempel statuieren will: Gehorsam wird belohnt. Widerstand wird zermalmt.
3. Aber Einschüchterung funktioniert nicht immer
Breton versuchte, Musk einzuschüchtern.
Resultat: Breton verlor seine Karriere. Musk ist stärker als je zuvor.
Die Lektion für die EU-Kommission:
Autoritäre Taktiken funktionieren gegen schwache Gegner. Gegen starke Gegner können sie nach hinten losgehen.
Die Lektion für Bürger:
Widerstand ist möglich. Selbst gegen übermächtige Bürokratien.
Wenn genug Menschen – und genug mächtige Menschen – Nein sagen, kann das System nicht siegen.
Teil 6 – Stanford & die US-Connection
Wie amerikanische Universitäten und Think Tanks mit der EU-Kommission koordierten, um globale Zensur zu implementieren. Stanford Internet Observatory. Election Integrity Partnership. Virality Project. „Switchboarding“ zwischen USA und EU. Die transatlantische Zensur-Allianz.
Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.
Diese Analyse ist frei zugänglich – aber gute Recherchen kosten Zeit, Geld, Energie und Nerven. Unterstützen Sie mich, damit diese Arbeit weitergehen kann.
Oder unterstützen Sie mich auf Substack – schon ab 5 USD pro Monat.
Gemeinsam bauen wir eine Gegenöffentlichkeit auf.
Quellenliste
Thierry Breton Letter to Elon Musk (August 12, 2024)
https://x.com/ThierryBreton/status/1823033048109367549
(Original auf X veröffentlicht)
Elon Musk Response via X (August 12, 2024)
Musk postete: „To be honest, I really wanted to respond with this Tropic Thunder meme, but I would NEVER do something so rude & irresponsible!“ – mit „Fuck your own face“-Meme
https://x.com/elonmusk/status/1823045908437754243
Jim Jordan Letter to Thierry Breton (August 15, 2024)
https://judiciary.house.gov/sites/evo-subsites/republicans-judiciary.house.gov/files/evo-media-document/2024-08-15-JDJ-to-Breton-re-X.pdf
Jim Jordan Follow-Up Letter (September 10, 2024)
https://judiciary.house.gov/sites/evo-subsites/republicans-judiciary.house.gov/files/evo-media-document/2024-09-10%20JDJ%20to%20Breton%20re%20response.pdf
U.S. State Department Protest (August 13, 2024)
Nicht als separates Dokument veröffentlicht, aber im US House Report zitiert (Seiten 78-81)
EU Commission DSA Decision against X (December 2025)
https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/news/commission-fines-x-eu120-million-under-digital-services-act
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_25_2934
(€120 Million Fine, veröffentlicht Dezember 2025)
U.S. House Committee on the Judiciary: „The Foreign Censorship Threat, Part II“ (February 3, 2026)
https://judiciary.house.gov/sites/evo-subsites/republicans-judiciary.house.gov/files/2026-02/THE-FOREIGN-CENSORSHIP-THREAT-PART-II-2-3-26.pdf
Internal EU Commission Documents
Nicht öffentlich zugänglich, im US House Report zitiert (Seiten 82-85)
© Michael Hollister — Alle Rechte vorbehalten. Die Weitergabe, Veröffentlichung oder Nutzung dieses Textes bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung des Autors. Bei Interesse an einer Weiterverwendung kontaktieren Sie bitte den Autor über www.michael-hollister.com.
Newsletter
🇩🇪 Deutsch: Verstehen Sie geopolitische Zusammenhänge durch Primärquellen, historische Parallelen und dokumentierte Machtstrukturen. Monatlich, zweisprachig (DE/EN).
🇬🇧 English: Understand geopolitical contexts through primary sources, historical patterns, and documented power structures. Monthly, bilingual (DE/EN).