Democracy Shield im Detail
Teil 1 lesen Sie bitte hier:
Wie Brüssel die freie Rede weltweit unterdrückt
Teil 2 lesen Sie bitte hier:
Die Verbrechen – Was konkret getan wurde
Teil 4 lesen Sie bitte hier:
TikTok & Meta Policy-Änderungen – Was gelöscht und gedrosselt wird
von Michael Hollister
Exklusive Veröffentlichung nur bei Michael Hollister am 10.02.2026
2.341 Wörter * 12 Minuten Lesezeit

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Gemeinsam bauen wir eine Gegenöffentlichkeit auf.
User Verification, biometrische Überwachung und das Ende der Online-Anonymität.
Was ab 2027 kommt.
Das Endspiel beginnt
In Teil 1 dieser Serie haben Sie das System verstanden: DSA, „freiwillige“ Codes, 100+ geheime Meetings, ein €3-5 Milliarden NGO-Netzwerk. In Teil 2 haben Sie die Verbrechen gesehen: Acht manipulierte Wahlen, COVID-Zensur wahrer Informationen, Unterdrückung amerikanischer Bürger.
Das war, was bereits getan wurde.
Jetzt kommt, was noch passieren wird.
Am 10. November 2025 präsentierte die EU-Kommission den „Democracy Shield“ – offiziell ein Programm zum „Schutz der Demokratie vor Desinformation und ausländischer Einmischung“. Tatsächlich: Die größte Ausweitung staatlicher digitaler Kontrolle in der Geschichte Europas.
Budget: €3,6 Milliarden über drei Jahre (2026-2028). Das ist eine Verdreifachung des aktuellen Zensur-Budgets.
Timeline: Die meisten Maßnahmen werden ab 1. Januar 2027 verpflichtend. Das ist in weniger als einem Jahr.
Der Name ist Orwell’sche Ironie: „Democracy Shield“ – Demokratie-Schutzschild. Tatsächlich schützt es nicht die Demokratie. Es schützt die Macht vor den Bürgern.
Was genau kommt? Vier Säulen. Alle darauf ausgelegt, ein Ziel zu erreichen: Jeder Bürger, der online etwas sagt, muss identifizierbar sein.
Kein anonymer Diskurs mehr. Keine Whistleblower mehr. Keine Dissidenten mehr. Totale Rückverfolgbarkeit. Totale Kontrolle.
Hier sind die Details.
Säule 1: User Verification & EUDI Wallet – Jeder Nutzer wird identifiziert
Die Verordnung
Ab 1. Januar 2027 müssen alle „Very Large Online Platforms“ (VLOPs) – das sind Platforms mit über 45 Millionen EU-Nutzern – ein User Verification System implementieren.
Betroffene Platforms:
- Facebook, Instagram, WhatsApp (Meta)
- YouTube, Google Search (Google)
- TikTok
- X (Twitter)
- Snapchat
- Telegram
- Und alle anderen mit >45 Mio EU-Nutzern
Was bedeutet „User Verification“?
Jeder Nutzer muss seine echte Identität gegenüber der Platform beweisen. Nicht optional. Verpflichtend.
Die Methoden
Die EU-Kommission definiert drei akzeptable Verifizierungsmethoden:
1. EUDI Wallet (European Digital Identity Wallet)
Die EUDI Wallet ist eine Smartphone-App, die von EU-Mitgliedsstaaten ausgestellt wird. Sie funktioniert wie ein digitaler Pass:
- Biometrische Daten: Gesichtsscan und/oder Fingerabdruck werden beim Setup erfasst
- Regierungsausweise: Passport oder ID-Karte wird gescannt und mit biometrischen Daten verknüpft
- Zentrales Identitätsregister: Jede EUDI Wallet ist mit einem zentralen staatlichen Register verbunden
Wenn ein Nutzer sich auf Facebook, YouTube oder TikTok verifizieren will, öffnet er die EUDI Wallet-App, scannt sein Gesicht oder Fingerabdruck, und die App sendet eine kryptographisch signierte Bestätigung an die Platform: „Dieser Nutzer ist [vollständiger Name], geboren [Datum], wohnhaft in [Land], ID-Nummer [Nummer].“
Die Platform speichert diese Information und verknüpft sie mit dem Account.
2. Biometrische Verifizierung direkt bei der Platform
Platforms können eigene biometrische Systeme aufbauen. Meta testet bereits Gesichtserkennung für Account-Recovery. Diese Technologie würde für User Verification erweitert:
- Nutzer lädt Selfie hoch
- Platform vergleicht mit Regierungsausweis (den der Nutzer ebenfalls hochladen muss)
- Algorithmus bestätigt: Selfie = Ausweis = echter Mensch
3. Regierungsausgestellter Ausweis + manuelle Prüfung
Für Nutzer ohne Smartphone: Ausweis hochladen, manuell von Platform-Mitarbeitern geprüft.
Diese Methode ist langsam, teuer und fehleranfällig. Die EU-Kommission „empfiehlt“ den Platforms, primär EUDI Wallet zu nutzen.
Die Timeline
1. Januar 2027: VLOPs müssen User Verification für „High-Risk-Aktivitäten“ implementieren:
- Politische Werbung
- Accounts mit über 100.000 Followern
- Monetarisierte Content-Creator
- Unternehmens-Accounts
1. Juli 2027: Alle VLOPs „werden ermutigt“, User Verification für alle Nutzer als „Best Practice“ zu implementieren.
1. Januar 2028: Alle kleineren Platforms (unter 45 Mio Nutzer, aber über 10 Mio) müssen User Verification implementieren.
Das Wort „ermutigt“ ist euphemistisch. In der Praxis: Platforms, die nicht „freiwillig“ alle Nutzer verifizieren, werden bei DSA-Audits als „non-compliant with best practices“ markiert – und riskieren Strafen.
Was passiert mit Verweigerern?
Szenario 1: Nutzer weigert sich, sich zu verifizieren
Ab 2027 wird dieser Nutzer faktisch von allen großen Platforms ausgeschlossen:
- Kein Facebook, kein Instagram, kein WhatsApp
- Kein YouTube, keine Google-Dienste
- Kein TikTok, kein X
- Keine Teilnahme am digitalen öffentlichen Diskurs
Szenario 2: Nutzer nutzt VPN und gibt falsche Daten an
Platforms sind verpflichtet, „reasonable measures“ zu ergreifen, um VPN-Nutzung zu erkennen und zu blockieren. Wer erwischt wird, wird permanent gesperrt.
Szenario 3: Nutzer weicht auf kleinere, nicht-EU Platforms aus
Das ist möglich – aber diese Platforms haben winzige Nutzerbasen. Die Reichweite ist minimal. Der öffentliche Diskurs findet weiterhin auf den großen Platforms statt – jetzt aber nur noch mit verifizierten, identifizierten Nutzern.
Säule 2: Age Verification – Das trojanische Pferd
Der Vorwand: Kinderschutz
Parallel zu User Verification kommt Age Verification – Altersüberprüfung.
Der offizielle Grund: Kinder vor schädlichen Inhalten schützen. Pornographie, Gewalt, Hassinhalte sollen für Minderjährige unzugänglich werden.
Das klingt vernünftig. Das klingt nach gutem Kinderschutz.
Es ist eine Lüge.
Das technische Problem
Um das Alter eines Nutzers zu verifizieren, muss eine Platform zwei Dinge wissen:
- Wer ist dieser Nutzer? (Identität)
- Wie alt ist dieser Nutzer? (Geburtsdatum)
Es gibt keine technische Methode, das Alter zu verifizieren, ohne die Identität zu verifizieren.
Beispiel:
Ein 14-jähriger will sich auf Instagram anmelden. Instagram muss prüfen: Ist dieser Nutzer wirklich 14, oder lügt er und ist jünger (oder älter)?
Option A: Selbstauskunft („Ich bin 14“) → Nutzlos. Jeder kann lügen.
Option B: Elternzustimmung → Wie verifiziert Instagram, dass die „Eltern“ echt sind? Sie müssen sich identifizieren. Mit EUDI Wallet. Mit Regierungsausweis.
Option C: Biometrische Altersschätzung (Gesichtsscan → Algorithmus schätzt Alter) → Ungenau (±3-5 Jahre Fehlerrate). Für 14 vs. 18 unbrauchbar.
Option D: Regierungsausweis → Der Nutzer muss seinen Ausweis hochladen. Damit ist er identifiziert.
Die einzige verlässliche Methode ist Option D.
Das bedeutet: Age Verification = User Verification.
Der Plan
Die EU-Kommission weiß das. Age Verification ist der Hebel, um User Verification für alle durchzusetzen – nicht nur für „High-Risk“-Nutzer.
Die Strategie:
Phase 1 (2027): Age Verification wird verpflichtend. Offiziell nur, um Kinder zu schützen.
Phase 2 (2027-2028): Platforms stellen fest: Age Verification ist technisch unmöglich ohne User Verification. Also implementieren sie User Verification für alle.
Phase 3 (2028+): User Verification ist Standard. Anonymität existiert nicht mehr.
Der Trick: Die EU-Kommission sagt nie explizit „Wir wollen alle identifizieren.“ Sie sagt „Wir wollen Kinder schützen.“ Aber das Ergebnis ist dasselbe.
Wer profitiert?
Nicht Kinder. Eltern können ihre Kinder auch ohne staatliche Überwachung schützen – mit Parental Control Software, mit Medienkompetenz-Erziehung, mit Aufsicht.
Profiteur ist der Staat.
Mit User Verification kann der Staat:
- Jeden Bürger zurückverfolgen, der etwas Kritisches postet
- Whistleblower identifizieren und verfolgen
- Dissidenten mundtot machen (Drohung: „Wir wissen, wer du bist“)
- Bewegungsprofile erstellen (wer folgt wem, wer liked was)
Das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist die dokumentierte Absicht. Renate Nikolay (Deputy Director-General, DG-Connect) sagte im März 2024 öffentlich: Die EU habe nun „control of recommender systems“ – Kontrolle über Algorithmen. Das sei „not enough“. Man müsse „go further“.
User Verification ist „go further“.
Säule 3: European Centre for Democratic Resilience – Die Interventions-Agentur
Die neue Behörde
Das European Centre for Democratic Resilience ist eine neue EU-Agentur mit Sitz in Brüssel.
Budget: €400 Millionen pro Jahr.
Aufgaben:
- „Echtzeit-Monitoring“ von Social Media während Wahlen und „Krisen“
- „Pre-Bunking“ – präventive Kampagnen gegen „Desinformation“ bevor sie sich verbreitet
- Direkte Intervention-Befugnisse bei „akuten Bedrohungen der demokratischen Integrität“
Was ist „Pre-Bunking“?
„Debunking“ kennt man: Eine Behauptung wird verbreitet, Fact-Checker widerlegen sie nachträglich.
„Pre-Bunking“ ist das Gegenteil: Bevor eine Behauptung sich verbreitet, startet die Agentur präventiv eine Gegen-Kampagne.
Beispiel (fiktiv, aber realistisch):
Szenario: Bundestagswahl 2027 in Deutschland. AfD liegt in Umfragen bei 25%.
Pre-Bunking-Kampagne (2 Wochen vor der Wahl):
Das Centre for Democratic Resilience identifiziert „problematische Narrative“:
- „EU schadet deutscher Wirtschaft“
- „Migration außer Kontrolle“
- „Mainstream-Medien lügen“
Die Agentur startet EU-weite Social-Media-Kampagnen:
- Gesponserte Posts: „Fakten über die EU“ (pro-EU Propaganda)
- Influencer-Kooperationen: „Migration ist Bereicherung“
- „Medienkompetenz“-Videos: „So erkennen Sie Desinformation“ (= Kritik als Desinformation framen)
Diese Kampagnen laufen bevor AfD überhaupt ihre Hauptbotschaften verbreitet hat. Das Ziel: Die öffentliche Meinung präventiv „immunisieren“ gegen AfD-Argumente.
Das ist keine hypothetische Dystopie. Das ist der explizite Plan.
Direkte Intervention ohne Gerichtsbeschluss
Das Centre hat Befugnis, Platforms direkt anzuweisen:
- Bestimmte Accounts zu suspendieren
- Bestimmte Hashtags algorithmisch zu drosseln
- Bestimmte Inhalte mit Warnungen zu versehen
Ohne vorherige gerichtliche Anordnung. Die Begründung: „Akute Bedrohung“ erfordert sofortiges Handeln.
Wer kontrolliert diese Agentur?
Die EU-Kommission. Keine gewählten Abgeordneten. Keine richterliche Aufsicht. Keine Transparenz.
Ein bürokratischer Apparat mit der Macht, in Wahlen einzugreifen – im Namen des „Demokratie-Schutzes“.
Säule 4: Unified Hate Speech & das Fact-Checker-Netzwerk
270 Fact-Checker mit Zensur-Befugnis
Der Democracy Shield baut das Fact-Checker-Netzwerk massiv aus:
Aktuell (2026): ~80-100 Fact-Checker EU-weit Ab 2027: Mindestens 270 Fact-Checker in allen 24 EU-Sprachen
Alle erhalten Trusted Flagger-Status – das heißt, ihre Meldungen werden von Platforms mit Priorität bearbeitet. De facto: Sofort-Zensur-Befugnis.
Finanzierung: €1,2 Milliarden über drei Jahre. Das ist €400 Millionen pro Jahr – etwa €1,5 Millionen pro Fact-Checker.
Das Problem: Diese Organisationen werden von den Regierungen bezahlt, die sie eigentlich kontrollieren sollten.
Unified Hate Speech Definition
Bisher hatte jeder EU-Staat eine leicht unterschiedliche Definition von „Hate Speech“. Das ändert sich 2027.
Der Democracy Shield etabliert eine EU-weite einheitliche Definition.
Ein gelakter Entwurf vom Dezember 2025 zeigt, was darunter fällt:
1. „Speech that marginalizes or demeans individuals based on protected characteristics“
Protected characteristics: race, ethnicity, religion, gender, gender identity, sexual orientation, disability, age.
Beispiel: „Biologische Männer sollten nicht in Frauen-Sportligen antreten“ könnte als Marginalisierung von trans Personen gewertet werden.
2. „Speech that undermines trust in democratic institutions“
Beispiel: „Die EU-Kommission wurde nicht demokratisch gewählt“ (faktisch wahr, aber „unterminiert Vertrauen“).
Beispiel: „Mainstream-Medien sind nicht objektiv“ (Meinungsäußerung, aber „unterminiert Vertrauen“).
3. „Aggressive criticism of elected officials“
Lesen Sie das nochmal. „Aggressive criticism of elected officials.“
Das heißt: Harte Kritik an Politikern wird als Hate Speech kategorisiert.
Beispiel: „Ursula von der Leyen ist eine Verräterin an der Demokratie“ könnte als „aggressive criticism“ gelöscht werden.
4. „Polarizing statements about cultural identity“
Beispiel: „Europa ist christlich geprägt“ könnte als „polarisierend“ gewertet werden.
Beispiel: „Massenimmigration verändert unsere Kultur“ könnte als „polarisierend“ gelöscht werden.
Was ist NICHT Hate Speech?
Interessanterweise: Kritik an bestimmten Gruppen ist erlaubt.
Beispiele aus dem Entwurf:
„Speech critical of political ideologies“ – erlaubt. Man kann Konservatismus, Sozialismus, Liberalismus kritisieren.
„Speech critical of religious practices“ – erlaubt. Man kann Islam, Christentum, Judentum kritisieren.
ABER: Man kann nicht „polarisierende Aussagen“ über Migration machen. Man kann nicht „aggressiv“ Politiker kritisieren. Man kann nicht „Vertrauen in Institutionen unterminieren“.
Das ist selektive Zensur. Bestimmte Kritik ist erlaubt. Andere nicht. Wer entscheidet? Die EU-Kommission.
Die Timeline – Was wann verpflichtend wird
1. Januar 2026 (bereits in Kraft):
- Democracy Shield Budget aktiviert
- European Centre for Democratic Resilience beginnt Aufbau
- Fact-Checker-Netzwerk-Expansion startet
1. Juli 2026:
- Erste „Pre-Bunking“-Kampagnen laufen
- Fact-Checker-Netzwerk voll operativ
1. Januar 2027 (in 11 Monaten):
- User Verification verpflichtend für VLOPs bei „High-Risk-Aktivitäten“
- Age Verification verpflichtend für alle Platforms
- Unified Hate Speech Definition in Kraft
- European Centre for Democratic Resilience voll operativ
1. Juli 2027:
- VLOPs „ermutigt“, User Verification für alle Nutzer zu implementieren
- Erste DSA-Audits prüfen Compliance
1. Januar 2028:
- User Verification verpflichtend für alle Platforms über 10 Mio Nutzer
- Vollständige Integration von EUDI Wallet-System EU-weit
Was das praktisch bedeutet
Für den durchschnittlichen Bürger ab 2027:
Sie wollen auf Facebook posten? — EUDI Wallet öffnen, Gesicht scannen, identifizieren.
Sie wollen ein YouTube-Video kommentieren? — Regierungsausweis hochladen, warten auf Verifizierung.
Sie wollen anonym auf X über Ihren korrupten Bürgermeister berichten? — Unmöglich. Jeder Account ist identifiziert.
Sie wollen als Whistleblower Dokumente über Regierungsmissbrauch leaken? — Der Staat weiß, wer Sie sind.
Für Dissidenten, Aktivisten, kritische Journalisten:
Jeder Post ist rückverfolgbar. Jeder Kommentar. Jedes Like. Jedes Share.
Der Staat kann Sie jederzeit identifizieren. Und wenn Sie etwas posten, das als „Hate Speech“ gewertet wird (z.B. „aggressive criticism of officials“), können Sie strafrechtlich verfolgt werden.
Das Ende der freien Rede.
Nicht offiziell. Offiziell dürfen Sie sagen, was Sie wollen.
Aber Sie müssen dabei Ihren Namen und Ihre Adresse angeben. Und wenn der Staat nicht mag, was Sie sagen, kommt die Polizei.
Das ist die Definition von Selbstzensur. Menschen sagen nichts Kritisches mehr, weil sie Angst vor Konsequenzen haben.
Mission erfüllt.
Widerstand ist möglich
Aber nicht leicht.
Technisch:
- VPNs nutzen (aber Platforms blockieren VPNs zunehmend)
- Auf dezentrale Platforms ausweichen (Mastodon, Nostr) – aber winzige Nutzerbasis
- Verschlüsselte Messaging-Apps (Signal, Matrix) – für private Kommunikation, nicht öffentlichen Diskurs
Rechtlich:
- Klagen vor nationalen Gerichten wegen Grundrechtsverletzungen (Art. 10 EMRK, Art. 11 EU-Grundrechtecharta)
- Verfassungsbeschwerden in Deutschland und anderen Staaten
- Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Politisch:
- Oppositionsparteien unterstützen, die Democracy Shield ablehnen
- An Demonstrationen teilnehmen
- Abgeordnete bombardieren mit Protesten
Aber realistisch:
Das System wird kommen. Es ist beschlossen. Die Timeline läuft. In 11 Monaten beginnt die Umsetzung.
Die einzige Frage: Wie viele Menschen wissen davon? Wie viele wehren sich?
Wenn niemand weiß, was kommt, kann niemand es stoppen.
Deshalb: Teilen Sie diesen Artikel. Verbreiten Sie die Information. Erklären Sie Ihren Freunden, Ihrer Familie, Ihren Kollegen, was 2027 passiert.
Bevor es zu spät ist.
Teil 4 – TikTok & Meta Policy-Änderungen
Welche exakten Zensur-Kategorien wurden eingeführt? Was bedeutet „marginalizing speech“? Welche konkreten Posts wurden gelöscht? Wie manipulieren Algorithmen, was Sie sehen?
Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.
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QUELLENLISTE
1. European Commission Democracy Shield (12. November 2025):
Offizielle Pressemitteilung: https://commission.europa.eu/news-and-media/news/stronger-measures-protect-our-democracy-and-civil-society-2025-11-12_en
Vollständige Kommunikation (PDF – JOIN(2025) 791 final): https://enlargement.ec.europa.eu/news/european-democracy-shield-and-eu-strategy-civil-society-pave-way-stronger-and-more-resilient-2025-11-12_en
EU Parliament Legislative Train (Übersicht): https://www.europarl.europa.eu/legislative-train/package-european-democracy-action-plan/file-european-democracy-shield
2. EUDI Wallet Technical Specifications:
Offizielle EU Digital Identity Wallet Homepage: https://ec.europa.eu/digital-building-blocks/sites/spaces/EUDIGITALIDENTITYWALLET/pages/694487738/EU+Digital+Identity+Wallet+Home
Technical Specifications Übersicht: https://ec.europa.eu/digital-building-blocks/sites/spaces/EUDIGITALIDENTITYWALLET/pages/869793973/Technical+Specifications
Architecture and Reference Framework (ARF) – GitHub: https://eu-digital-identity-wallet.github.io/eudi-doc-architecture-and-reference-framework/2.4.0/architecture-and-reference-framework-main/
Wikipedia-Artikel (umfassende Übersicht mit Timeline): https://en.wikipedia.org/wiki/EU_Digital_Identity_Wallet
3. DSA Articles 34-35 (Offizieller Gesetzestext):
Article 34 (Risk Assessment): https://www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Article_34.html
Article 35 (Mitigation of Risks): https://www.eu-digital-services-act.com/Digital_Services_Act_Article_35.html
Vollständiger DSA-Text (EUR-Lex, Official Journal): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:32022R2065
4. Leaked Unified Hate Speech Definition Draft (December 2025):
- European Commission: „European Democracy Shield: Empowering Strong and Resilient Democracies“ (JOIN(2025) 791 final, November 12, 2025) – https://commission.europa.eu/news-and-media/news/stronger-measures-protect-our-democracy-and-civil-society-2025-11-12_en
- EU Digital Identity Wallet – Technical Specifications – https://ec.europa.eu/digital-building-blocks/sites/spaces/EUDIGITALIDENTITYWALLET/pages/869793973/Technical+Specifications
- Digital Services Act, Articles 34-35 (Regulation EU 2022/2065) – https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:32022R2065
- Internal EU Commission Documents (referenced in Congressional testimony, December 2025)
- U.S. House Committee on the Judiciary: „The Foreign Censorship Threat, Part II“ (February 3, 2026) – https://judiciary.house.gov/sites/evo-subsites/republicans-judiciary.house.gov/files/2026-02/THE-FOREIGN-CENSORSHIP-THREAT-PART-II-2-3-26.pdf
5. U.S. House Committee on the Judiciary Report:
Hauptbericht (PDF): https://judiciary.house.gov/sites/evo-subsites/republicans-judiciary.house.gov/files/2026-02/THE-FOREIGN-CENSORSHIP-THREAT-PART-II-2-3-26.pdf
Pressemitteilung: https://judiciary.house.gov/media/press-releases/new-report-exposes-european-commission-decade-long-campaign-censor-american
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