Grönland als Wendepunkt – Add-On

Grönland ist kein entlegener Eisfleck – es ist der Sollbruchpunkt der westlichen Sicherheitsarchitektur. Wenn die USA bereit sind, NATO-Territorium militärisch zu bedrohen, stellt sich eine unbequeme Frage: Wer schützt das Bündnis, wenn der Aggressor aus den eigenen Reihen kommt? Dieser Text zeigt, warum Grönland die nächste Eskalationsstufe nach Venezuela ist – und weshalb die NATO daran zerbrechen könnte.

Das Planspiel: Wenn BRICS zur Militärallianz wird

von Michael Hollister
Exklusive Veröffentlichung nur bei Michael Hollister am 18.01.2026

1.809 Wörter * 12 Minuten Lesezeit

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Vertiefende strategische Perspektive

I. Wenn die USA Grönland nehmen – Das Planspiel

Im Hauptartikel haben wir analysiert, warum ein US-Angriff auf Grönland das Völkerrecht brechen und die NATO zerreißen würde. Hier analysieren wir: Was kommt danach?

Denn wenn die USA zeigen, dass Völkerrecht bedeutungslos ist – dass die stärkste Militärmacht der Welt NATO-Territorium nehmen kann, ohne Konsequenzen zu fürchten –, dann sendet das ein Signal an jeden anderen Akteur mit geopolitischen Ambitionen:

„Die Regeln gelten nicht mehr. Macht ist alles.“

Was würde Russland tun? Was würde China tun? Und was, wenn sie koordiniert handeln – nicht einzeln, sondern als de-facto Militärallianz?

Das folgende Szenario ist nicht Fantasie, sondern militärische Logik. Es basiert auf öffentlich verfügbaren strategischen Dokumenten, Think-Tank-Analysen und den erklärten Interessen der beteiligten Staaten.

Was passiert nach Grönland?
Dieses exklusive Add-On denkt die Eskalation konsequent zu Ende: ein koordiniertes BRICS-Vorgehen, gleichzeitige Krisen in Taiwan, Europa und im Nahen Osten – und der mögliche Kollaps des Dollars als Weltreservewährung. Kein Alarmismus, sondern ein militärisch-ökonomisches Planspiel auf Basis realer Machtlogik. Wer verstehen will, wie eine neue Weltordnung erzwingend entsteht, muss hier weiterlesen.


Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com ,
bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com
sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.


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