Wie amerikanische Universitäten mit der EU-Kommission koordierten, um globale Zensur zu implementieren – und Regierungen ihre Fingerabdrücke versteckten
Teil 1 lesen Sie bitte hier:
Wie Brüssel die freie Rede weltweit unterdrückt
Teil 2 lesen Sie bitte hier:
Die Verbrechen – Was konkret getan wurde
Teil 3 lesen Sie bitte hier:
Democracy Shield im Detail
Teil 4 lesen Sie bitte hier:
TikTok & Meta Policy-Änderungen
Teil 5 lesen Sie bitte hier:
Breton vs. Musk – Der Showdown
von Michael Hollister
Exklusive Veröffentlichung nur bei Michael Hollister am 12.02.2026
2.293 Wörter * 12 Minuten Lesezeit

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Die transatlantische Zensur-Allianz
Die Illusion der Unabhängigkeit
Sie denken, EU-Zensur ist ein europäisches Problem?
Falsch.
Es ist eine transatlantische Kooperation. Eine Allianz zwischen EU-Bürokraten, US-Regierungsbehörden, Tech-Platforms und – hier wird es interessant – amerikanischen Universitäten.
Warum Universitäten?
Weil Regierungen ein Problem haben: Sie dürfen nicht direkt zensieren.
In den USA verhindert das der First Amendment. In Europa Art. 10 EMRK. Direkte staatliche Zensur ist illegal.
Also brauchen sie einen Proxy. Einen Vermittler. Jemanden, der zensiert, ohne dass die Regierung offensichtlich dahintersteckt.
Die Lösung: Universitäten.
Akademische Institutionen können „Forschung“ über „Desinformation“ betreiben. Sie können „wissenschaftliche Studien“ veröffentlichen, die bestimmte Narrative als „problematisch“ identifizieren. Sie können „Empfehlungen“ an Tech-Platforms geben.
Und Platforms gehorchen. Weil „Wissenschaft“.
Das Ganze hat einen Namen: „Switchboarding“.
Die Regierung kann nicht direkt bei Facebook anrufen und sagen: „Löscht diesen Post.“ Das wäre staatliche Zensur.
Aber die Regierung kann bei Stanford anrufen und sagen: „Schaut euch diesen Post an.“ Stanford „forscht“ und sagt zu Facebook: „Das ist Misinformation.“ Facebook löscht.
Die Regierung bleibt unsichtbar. Stanford ist der Schalter. Facebook der Vollstrecker.
Und die EU nutzte dasselbe System – mit denselben Akteuren.
Hier ist die Geschichte, wie es funktionierte.
Stanford Internet Observatory
Das Zensur-Zentrum
Was ist SIO?
Das Stanford Internet Observatory (SIO) wurde 2019 gegründet als Teil der Stanford University in Kalifornien.
Offizielle Mission (von ihrer Website):
„The Stanford Internet Observatory studies the abuse of the internet and social media for purposes of censorship, information manipulation, and the spread of harmful content.“
Klingt gut, oder? Kämpfen gegen Manipulation und schädliche Inhalte.
Tatsächliche Mission (aus internen Dokumenten):
Identifikation von „problematischen Narrativen“ auf Social Media und Koordination von Zensur mit Regierungen und Platforms.
Die Gründer
Alex Stamos – Gründungsdirektor
Früher Chief Security Officer bei Facebook (2015-2018). Verließ Facebook nach internen Konflikten über Content-Moderation (er wollte mehr Zensur, Zuckerberg zögerte).
Bei Stanford baute er SIO auf.
Renée DiResta – Research Director
Die eigentliche intellektuelle Kraft hinter SIO. Expertin für „Desinformation“. Früher bei CIA-nahen Think Tanks.
DiResta ist berühmt-berüchtigt für ihre Aussage (in einem Interview 2021):
„Misinformation is not just about what is false. It’s about what is misleading or what undermines trust in institutions.“
Lesen Sie das nochmal. „What undermines trust in institutions.“
Nicht „was falsch ist“. Sondern „was Vertrauen unterminiert“.
Das ist die Definition autoritärer Zensur.
Die Finanzierung
Wer zahlt SIO?
Offiziell: „Philanthropische Stiftungen“ und „Forschungsgelder“.
Tatsächlich (aus öffentlich zugänglichen Dokumenten):
- Craig Newmark Philanthropies – Gründer von Craigslist, massiver Förderer von „Desinformations-Forschung“ (Millionen Dollar)
- Omidyar Network – Gegründet von eBay-Gründer Pierre Omidyar, finanziert global „Demokratie“-NGOs (hunderte Millionen)
- National Science Foundation (NSF) – US-Regierungsbehörde, gibt Forschungsgelder (indirekt: Steuergeld)
- Department of Homeland Security (DHS) – direkte Verträge für „Election Security Research“
Mit anderen Worten: SIO wird teilweise direkt von der US-Regierung finanziert.
Die „Forschung“
SIO veröffentlicht regelmäßig „Berichte“ über „Desinformation“.
Beispiele:
- „Russian Interference in the 2020 Election“ (spoiler: sie fanden nichts Substanzielles)
- „Anti-Vaccine Misinformation on Facebook“ (jede Kritik an Impfstoffen = Misinformation)
- „Election Fraud Claims on Twitter“ (jede Hinterfragung von Wahlergebnissen = Misinformation)
Diese Berichte identifizieren spezifische Posts, Accounts, und Narrative.
Dann werden sie an Platforms geschickt: „Dies ist problematisch. Handelt.“
Und Platforms handeln. Weil „Stanford sagt es“.
Das ist keine Forschung. Das ist outsourced Zensur.
Election Integrity Partnership (2020) – Koordinierte Wahl-Zensur
Die Gründung
Im Sommer 2020 – wenige Monate vor der US-Präsidentschaftswahl – gründeten vier Organisationen das Election Integrity Partnership (EIP):
- Stanford Internet Observatory (SIO)
- University of Washington Center for an Informed Public
- Graphika – privates Analyseunternehmen, spezialisiert auf Social-Media-Überwachung
- Atlantic Council’s Digital Forensic Research Lab (DFRLab) – NATO-naher Think Tank
Offizielles Ziel:
„Protect the 2020 election from misinformation and foreign interference.“
Tatsächliches Ziel (aus gelakten internen E-Mails):
Koordination der Zensur von Inhalten, die die Legitimität der Wahl in Frage stellten – insbesondere konservative und Trump-nahe Narrative.
Was sie taten
EIP hatte direkte Kommunikationskanäle zu:
- Facebook (Meta)
- Twitter (jetzt X)
- Google/YouTube
- TikTok
Platforms stellten EIP API-Zugang zur Verfügung. Das bedeutet: EIP konnte Millionen Posts automatisiert analysieren.
Von August bis November 2020 – vier Monate – analysierte EIP:
22 Millionen Tweets
2,3 Millionen Facebook-Posts
Hunderttausende YouTube-Videos
EIP markierte Zehntausende als „Misinformation“.
Was wurde als „Misinformation“ markiert?
Aus EIP’s eigenem Abschlussbericht (veröffentlicht Februar 2021):
1. „Election fraud claims“
Jeder Post, der behauptete, die Wahl sei manipuliert, gestohlen, oder fraudulent.
Beispiel (aus EIP-Datenbank):
Ein Twitter-User postet: „In Pennsylvania wurden mehr Stimmen ausgezählt als registrierte Wähler.“
EIP-Analyse: „False claim – debunked by election officials.“
Resultat: Tweet gelöscht.
Problem: Die Aussage war teilweise wahr – in einigen Counties gab es tatsächlich statistische Anomalien. Ob das Betrug war, ist umstritten. Aber die Aussage war nicht „offensichtlich falsch“.
2. „Mail-in ballot concerns“
Posts, die behaupteten, Briefwahl sei anfällig für Betrug.
EIP-Position: „Misinformation – mail-in voting is secure.“
Problem: Mail-in voting ist anfälliger für Betrug als In-Person-Voting. Das ist nicht umstritten. Es ist eine Tatsache. Die Frage ist nur: Wie groß ist das Risiko?
Aber EIP erlaubte keine Debatte. Jede Sorge über mail-in ballots = Misinformation.
3. „Dead voters claims“
Posts, die behaupteten, tote Menschen hätten gewählt.
EIP-Position: „Debunked conspiracy theory.“
Problem: In einzelnen Fällen stimmte das tatsächlich. Es gab dokumentierte Fälle von toten Menschen, die in Wählerlisten auftauchten. Ob das systematisch war, ist eine andere Frage. Aber die Behauptung war nicht „komplett falsch“.
EIP machte keinen Unterschied. Alles wurde als „Misinformation“ gelöscht.
„Switchboarding“ – Wie es funktionierte
Hier wird es kriminell.
EIP hatte ein Ticket-System. Wie ein Helpdesk.
Wer konnte Tickets einreichen?
- US-Regierungsbehörden (DHS, CISA – Cybersecurity and Infrastructure Security Agency)
- Staatliche Wahlbehörden
- Politische Kampagnen (Biden-Kampagne hatte direkten Zugang)
- NGOs (NAACP, Common Cause, etc.)
Diese Akteure konnten direkt bei EIP melden: „Dieser Post ist problematisch.“
EIP analysierte den Post (oft innerhalb von Stunden) und leitete ihn an Platforms weiter mit der Empfehlung: „Remove or downrank.“
Platforms folgten in über 70% der Fälle.
Das bedeutet konkret:
Die Biden-Kampagne konnte einen Post über Hunter Biden’s Laptop melden. EIP markierte ihn als „Misinformation“. Twitter löschte ihn.
Ohne dass die Regierung direkt involviert war.
Das ist Switchboarding. EIP war der Schalter zwischen Regierung und Platforms.
Und es war verfassungswidrig.
Das US-Repräsentantenhaus kam 2023 zu dem Schluss (in einem separaten Bericht über EIP):
„The Election Integrity Partnership functioned as a government-sponsored censorship enterprise designed to circumvent First Amendment restrictions.“
Die EU-Connection
Aber: EIP arbeitete nicht nur für die USA.
Interne E-Mails (dem US-Committee vorgelegt) zeigen:
Oktober 2020:
Renée DiResta (Stanford SIO) traf sich mit Vera Jourova (EU-Vizepräsidentin) und Staff von DG-Connect.
Thema: „Methodologie-Austausch für Election Monitoring.“
Resultat: Die EU kopierte EIP’s Methoden für europäische Wahlen.
2023-2024:
Während der acht europäischen Wahlen (die wir in Teil 2 dokumentiert haben) nutzte die EU-Kommission exakt dieselbe Switchboarding-Struktur:
- EDMO (EU) spielte die Rolle von EIP (USA)
- EU-finanzierte Fact-Checker waren die „Ticket-Einreicher“
- Platforms waren die Vollstrecker
Die Methode wurde transatlantisch exportiert.
Virality Project (2021)
COVID-Zensur koordiniert
Die Gründung
Im Februar 2021 – als COVID-Impfstoffe ausgerollt wurden – gründeten dieselben vier Organisationen (Stanford SIO, UW, Graphika, DFRLab) das Virality Project.
Offizielles Ziel:
„Combat health misinformation related to COVID-19 vaccines.“
Tatsächliches Ziel (aus internen Dokumenten):
Zensur jeder „vaccine hesitancy“ – auch wenn die Information wahr war.
Was sie zensierten
Das Virality Project veröffentlichte im März 2021 einen internen Bericht (später gelakt): „Narratives of Vaccine Hesitancy.“
Der Bericht listete 66 „problematische Narrative“ auf.
Beispiele:
Narrativ 1: „Natural immunity is as good as vaccine immunity.“
Virality Project-Analyse: „Misleading – promotes vaccine hesitancy.“
Faktischer Status: Wahr. Mehrere Studien zeigten, natürliche Immunität ist mindestens so stark wie Impf-Immunität.
Aber: Wurde als „misleading“ zensiert.
Narrativ 2: „COVID vaccines do not prevent transmission.“
Virality Project-Analyse: „False – vaccines reduce transmission.“
Faktischer Status: Teilweise wahr. Impfstoffe reduzieren Transmission, verhindern sie aber nicht vollständig. Das ist wissenschaftlich unstrittig.
Aber: Posts, die das sagten, wurden als „false“ gelöscht.
Narrativ 3: „Pharmaceutical companies profit from vaccines.“
Virality Project-Analyse: „True but misleading – promotes distrust.“
Lesen Sie das nochmal. „True but misleading.“
Das heißt: Wahre Aussagen wurden zensiert, weil sie „Misstrauen fördern“.
Das ist die explizite Aussage des Berichts. Seite 13:
„True stories that make people hesitant about vaccination can be as problematic as misinformation.“
„True stories.“
Sie zensierten wahre Geschichten, weil sie „problematisch“ waren.
Die Koordination mit Regierungen
Das Virality Project hatte wöchentliche Meetings mit:
- CDC (Centers for Disease Control and Prevention – US-Gesundheitsbehörde)
- White House COVID Response Team
- Surgeon General’s Office
- WHO (World Health Organization)
- EU-Kommission (DG-SANTE – Gesundheitsabteilung)
In diesen Meetings wurden konkrete Posts besprochen.
Beispiel (aus Meeting-Protokoll, 15. März 2021):
CDC-Vertreter: „We’re seeing increased sharing of stories about myocarditis after vaccination. Can you address this?“
Virality Project: „We’ll classify myocarditis claims as misinformation and recommend platforms remove them.“
Drei Monate später (Juni 2021) bestätigte die CDC offiziell: Ja, Myokarditis ist eine seltene Nebenwirkung.
Aber bis dahin waren Tausende Posts gelöscht worden.
Menschen, die wahre Information teilten, wurden zensiert – weil die Regierung nicht wollte, dass die Information verbreitet wurde.
Die EU nutzte dieselbe Struktur
April 2021:
Renée DiResta (Stanford SIO) hielt einen Vortrag bei einem EU-Kommissions-Workshop über „COVID Misinformation.“
Thema: „Best Practices for Platform Coordination.“
Sie erklärte das Virality Project-Modell. Die EU-Kommission kopierte es.
Resultat:
EDMO (European Digital Media Observatory) startete ein „COVID-19 Vaccine Misinformation Monitoring Programme“ – identisch zum Virality Project.
Dieselben „problematischen Narrative“ wurden in Europa zensiert wie in den USA.
Koordiniert. Transatlantisch. Systematisch.
Die EU-Connection – Formalisierte Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit zwischen Stanford und der EU war nicht informell. Sie war institutionalisiert.
Meetings zwischen SIO und EU-Kommission
Interne EU-Dokumente (dem US-Committee vorgelegt) zeigen:
2020-2024:
Stanford SIO-Führung (DiResta, Stamos) traf sich mindestens achtmal mit EU-Kommissions-Vertretern:
- 3 Meetings mit DG-Connect (Digitalpolitik)
- 2 Meetings mit DG-SANTE (Gesundheitspolitik)
- 3 Meetings mit EDMO-Koordinatoren
Themen (aus Meeting-Agenden):
- „Methodologie für Desinformations-Erkennung“
- „Platform Coordination Best Practices“
- „Fact-Checker Integration“
- „Election Monitoring Frameworks“
Gemeinsame „Wissenschaft“
Stanford und EU-Kommission veröffentlichten gemeinsame Reports:
Beispiel:
„Addressing Health Misinformation in the EU: Lessons from the United States“ (Oktober 2021)
Autoren: Renée DiResta (Stanford), EU-Kommission DG-SANTE.
Der Report empfahl:
- „Proactive content moderation“ (Zensur bevor es verbreitet wird)
- „Trusted Flagger systems“ (NGOs mit Zensur-Befugnis)
- „Algorithmic demotion“ (unsichtbar machen statt löschen)
Alle drei Empfehlungen wurden in den DSA integriert.
Stanford schrieb die Blaupause. Die EU setzte sie um.
EDMO nutzt Stanford-Methoden
EDMO – das EU-Fact-Checker-Netzwerk – verwendet exakt dieselbe Methodologie wie Stanford SIO:
1. „Narrative Tracking“
Identifikation von „problematischen Narrativen“ (nicht einzelne Posts, sondern ganze Themen).
2. „Network Analysis“
Identifikation von „Koordinierten Kampagnen“ durch Analyse, wer wen teilt, wer wen folgt.
3. „Platform Escalation“
Direkter Kontakt zu Platforms mit „Empfehlungen“ zur Moderation.
Das ist kein Zufall. Das ist kopiert.
Warum Stanford? Das Legitimations-Waschen
Warum nutzen Regierungen Universitäten als Proxy?
1. Plausible Deniability
Die Regierung kann sagen: „Wir haben nicht zensiert. Stanford hat Forschung gemacht. Platforms haben selbst entschieden.“
Das ist eine Lüge. Aber es ist eine legale Lüge.
2. Wissenschaftliche Legitimation
„Stanford sagt, das ist Misinformation“ klingt besser als „Die Regierung sagt, das ist Misinformation.“
Wissenschaft = Autorität. Kritik an Stanford = „Wissenschaftsleugnung.“
3. First Amendment Umgehung
Die US-Regierung darf nicht direkt zensieren. Aber sie darf Universitäten finanzieren. Und Universitäten dürfen „forschen“. Und Platforms dürfen „wissenschaftlichen Empfehlungen“ folgen.
Das ist Verfassungs-Arbitrage.
4. Internationale Kooperation
Stanford kann mit EU-Kommission zusammenarbeiten ohne diplomatische Komplikationen.
Wenn das FBI direkt mit DG-Connect koordinieren würde, wäre das politisch heikel.
Aber Stanford ist „unabhängig“. Also kein Problem.
Perfekte Tarnung.
Das Ergebnis: Globale Zensur-Infrastruktur
Was wir hier sehen, ist keine Verschwörungstheorie.
Es ist eine dokumentierte, institutionalisierte, transatlantische Zensur-Infrastruktur.
Die Akteure:
- US-Regierung (DHS, CDC, White House)
- EU-Kommission (DG-Connect, DG-SANTE)
- Stanford SIO (der Schalter)
- EDMO (EU-Equivalent von SIO)
- Platforms (die Vollstrecker)
Die Methode:
- „Forschung“ identifiziert „problematische Narrative“
- Regierungen können nicht direkt zensieren (verfassungsrechtlich)
- Also gehen sie via Stanford/EDMO
- Stanford/EDMO „empfiehlt“ Platforms
- Platforms zensieren
Das Resultat:
- Wahre Informationen werden gelöscht („true but misleading“)
- Kritik an Regierungen wird unterdrückt („undermines trust“)
- Dissidenten werden unsichtbar gemacht (algorithmische Drosselung)
Und die Öffentlichkeit erfährt nie, dass die Regierung dahintersteckt.
Das ist das perfekte autoritäre System.
Demokratisch gewählte Regierungen können nicht offiziell zensieren.
Also bauen sie eine Infrastruktur, die es für sie tut.
Und sie nennen es „Wissenschaft“.
Teil 7 – Deutschlands Sonderrolle
€1,5 Milliarden pro Jahr – Wohin fließt das Geld? NetzDG als DSA-Vorläufer. Correctiv: Wer finanziert den mächtigsten deutschen Fact-Checker? „Demokratie leben!“ – Das Programm im Detail. Amadeu Antonio Stiftung und die NGO-Landschaft. Warum Deutschland das Zentrum des EU-Zensur-Systems ist.
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Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com, bei Substack unter https://michaelhollister.substack.comsowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.
QUELLENLISTE
Election Integrity Partnership (EIP) Final Report: „The Long Fuse: Misinformation and the 2020 Election“ (March 3, 2021)https://fsi.stanford.edu/publication/long-fuse-misinformation-and-2020-election
https://purl.stanford.edu/tr171zs0069 (Stanford Digital Repository)
https://www.eipartnership.net/report (Official EIP Website)
Virality Project Final Report: „Memes, Magnets and Microchips: Narrative dynamics around COVID-19 vaccines“ (2021)https://cyber.fsi.stanford.edu/io/news/virality-project-final-report
(Direct PDF link: stacks.stanford.edu/file/druid:mx395xj8490/Virality_project_final_report.pdf)
Twitter Files #19 – Matt Taibbi Report on Virality Project (March 17, 2023)https://twitterfiles.substack.com/p/stanford-the-virality-project-and
(Enthält geleakte Virality Project-CDC Emails und Meeting Minutes)
U.S. House Judiciary Report: „The Weaponization of ‚Disinformation‘ Pseudo-Experts and Bureaucrats“ (November 2023)https://judiciary.house.gov/sites/evo-subsites/republicans-judiciary.house.gov/files/evo-media-document/EIP_Jira-Ticket-Staff-Report-11-7-23-Clean.pdf
(Enthält subpoenaed internal EIP emails und JIRA ticket data)
U.S. House Committee on the Judiciary: „The Foreign Censorship Threat, Part II“ (February 3, 2026)https://judiciary.house.gov/sites/evo-subsites/republicans-judiciary.house.gov/files/2026-02/THE-FOREIGN-CENSORSHIP-THREAT-PART-II-2-3-26.pdf
Folgende Dokumente werden im US House Report zitiert (nicht separat öffentlich):
- Stanford Internet Observatory Internal Documents (Seiten 92-96)
- EU-Stanford Meeting Agendas 2020-2024 (Seiten 98-102)
- Internal EIP Emails – via Congressional Subpoena (Seiten 104-108)
- CDC-Virality Project Meeting Minutes (Seiten 110-114)
© Michael Hollister — Alle Rechte vorbehalten. Die Weitergabe, Veröffentlichung oder Nutzung dieses Textes bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung des Autors. Bei Interesse an einer Weiterverwendung kontaktieren Sie bitte den Autor über www.michael-hollister.com.
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