Schlagwort US-Außenpolitik

Von der RAND-Studie zur Nationalen Sicherheitsstrategie

Die National Security Strategy der USA vom November 2025 konzentriert sich auf den Pazifik, erklärt Russland für irrelevant und die EU faktisch zum Gegner. Was wie Trump-Willkür erscheint, ist die wortwörtliche Umsetzung von RAND-Studien aus den Jahren 2016 und 2017. Die einflussreichste US-Denkfabrik rechnete damals einen Krieg mit China durch und definierte ein "Zeitfenster bis 2035" für militärische Überlegenheit. Heute stehen diese Empfehlungen Wort für Wort in der offiziellen Sicherheitsstrategie. RAND plant – Washington führt aus.

Die USA erklären Europa den Krieg

Die neue National Security Strategy der USA markiert einen geopolitischen Bruch: Europa gilt nicht länger als Partner, sondern als Risiko. Energetisch entkoppelt, wirtschaftlich geschwächt und politisch abgewertet, wird der Kontinent strategisch fallengelassen. Was hier stattfindet, ist kein Zerwürfnis – es ist eine stille Kriegserklärung.

Venezuela: Eskalation mit Ansage

Die Bombardierung von Caracas und die Entführung von Präsident Maduro wirken wie ein Tabubruch – doch sie waren geplant. US-Thinktanks skizzierten das Szenario Jahre im Voraus. Venezuela zeigt, wie offen Regimewechsel, Völkerrechtsbruch und militärische Gewalt inzwischen betrieben werden – und warum die sogenannte regelbasierte Ordnung endgültig zerbricht.