Schlagwort Iran-Krieg

Folgt dem Öl -Teil 3- Die Golfstaaten zwischen den Fronten

Die Golfstaaten galten jahrzehntelang als unangreifbar - solange US-Soldaten auf ihrem Boden standen. Der Iran hat diese Annahme seit dem 28. Februar 2026 systematisch widerlegt. Was bleibt, wenn Washington seine Ziele erreicht hat und geht? Ein geschwächter, aber nicht besiegter Iran. Eine zerstörte Sicherheitsarchitektur. Und eine Rechnung, die niemand in Washington bezahlen wird.

IRAN: Was nach den Bomben bleibt

Eine Militäroperation, die Irans Nuklearprogramm ein für alle Mal stoppen sollte - und die möglicherweise genau das Gegenteil bewirkt hat. 200 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran sind verschwunden. Vier Nuklearanlagen liegen in Trümmern, in denen radioaktive und chemisch toxische Substanzen freigesetzt wurden - in bewohnten Gebieten, ohne Monitoring, ohne Zugang für internationale Behörden. Und der Mann, der als religiöse Bremse gegen iranische Atomwaffen galt, ist tot. Was bleibt, ist eine strategische Logik, die in Teheran eine Richtung vorgibt: nicht weg von der Bombe, sondern auf sie zu.

Türkei 2026 – Die Macht, die niemand benennen will

Eine abgefangene Rakete über der Türkei wirkt zunächst wie ein weiteres Randereignis des eskalierenden Iran-Krieges. Doch hinter dem Vorfall verbirgt sich möglicherweise eine weit größere geopolitische Verschiebung. Während westliche Medien auf Teheran blicken, entsteht im Hintergrund ein neues Narrativ: Die Türkei werde zum nächsten strategischen Gegner des Westens. Dieser Artikel untersucht, wer dieses Narrativ formt, welche Interessen dahinterstehen - und warum Ankara heute zu den wenigen Staaten gehört, die gleichzeitig mit NATO, Russland, China und dem globalen Süden operieren können. Die eigentliche Frage lautet nicht, ob die Türkei eine Bedrohung ist. Sondern welche geopolitische Ordnung nach dem Iran-Krieg entstehen soll - und wer davon profitiert, Ankara aus ihr herauszudrängen.